Medizingeräte

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Warnung vor Hackerangriffen

(MTD/18.10.2018) Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) veröffentlichte seinen Bericht „Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2018“. Ausdrücklich wird darin auch vor Hackerangriffen auf Medizingeräte gewarnt.

Potenziell betroffen sind primär kabellos vernetzte Implantate wie Herzschrittmacher, Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, Infusionspumpen. Es sei unter Laborbedingungen nachgewiesen worden, dass Cyberangriffe möglich sind. Konkret konnte bei einem Defibrillator nachgewiesen werden, dass lediglich durch Kenntnis der Modell- und Seriennummer eine Fernsteuerung und Umprogrammierung möglich ist.

Handlungsbedarf

Weiter berichtet das BSI von einem Fall vom Februar 2018: In einem Krankenhausverbund kam es zu WannaCry-Infektionen auf Medizingeräten an mehreren Standorten. Auch in Großbritannien waren zahlreiche Kliniken betroffen. Als Konsequenz will das BSI mit den Aufsichtsbehörden die Sicherheitseigenschaften von Medizinprodukten in Projekten ermitteln und genauer untersuchen. Der Bericht ist unter https://bit.ly/2NCZTHH im Internet abrufbar.

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Dieser Artikel erschien im wöchentlichen Branchen-Informationsdienst MTD-Instant (MTD-Verlag).

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