Medizintechnik aus Deutschland

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Erstmals mehr als 30 Mrd. Umsatz

(MTD/9.11.18) Der Industrieverband Spectaris rechnet für die deutschen Medizintechnikhersteller im Jahre 2018 mit einem Umsatzplus von vier bis fünf Prozent auf 31 Mrd. Euro.

Laut vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes erzielten die Unternehmen zwischen Januar und Juni 2018 ein Umsatzplus von insgesamt 3,8 Prozent. Positiv läuft vor allem das Auslandsgeschäft. Auch für die Beschäftigtenzahl weisen die Prognosen einen Zuwachs aus. Es wird erwartet, dass die Mitarbeiterzahl in den 1.300 Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten um vier Prozent auf 143.000 ansteigen wird. Inklusive Kleinstbetriebe zählen etwa 12.300 Unternehmen mit rund 200.000 Mitarbeitern zur deutschen Medizintechnikindustrie.

Für 2019 wird mit einem weiteren Umsatzplus von etwa vier Prozent auf mehr als 32 Mrd. Euro gerechnet. Erfolgsfaktor soll die Digitalisierung sein. Die erfolgskritischen Themen reichen vom vernetzten Krankenhaus und OP-Saal, Big Data, Telemedizin und dem 3D-Druck über Computer-assistierte Interventionen und Robotik bis hin zu Feedback-gekoppelten oder diagnostischen Implantaten. Befürchtungen löst bei Spectaris nach wie vor die Medizinprodukteverordnung (MDR) aus.

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Dieser Artikel erschien im wöchentlichen Branchen-Informationsdienst MTD-Instant (MTD-Verlag).

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