Ausschreibungsverbot

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Plus bei Vertragsabsichten

(MTD/29.8.2019) Nach dem Verbot von Hilfsmittelausschreibungen durch das TSVG sind Verhandlungs- bzw. Beitrittsverträge das A und O in der Hilfsmittelversorgung.

Deshalb veröffentlichen die gesetzlichen Krankenkassen mittlerweile sehr viele Vertragsabsichten. Das belegt eine Analyse der Publikationen im Vertrags-Onlineportal des MTD-Verlages.
Im ersten Halbjahr wurden demnach 71 Vertragsabsichten veröffentlicht. Im gesamten Jahr 2018 waren es gerade einmal 96. Das entspricht etwa drei Veröffentlichungen pro Woche bzw. 12 pro Monat. Alleine im Juni erhöhte sich die Schlagzahl auf fünf bis sechs Vertragsabsichten pro Woche.

Mit 33 Publikationen liegen die AOKs eindeutig vorne. Neu sind die von mehreren Ersatzkassen gemeinsam veröffentlichten Verhandlungsabsichten in sog. ARGE Verträgen bzw. Vertragspartnerschaften.

Im Hilfsmittelbereich sind von Januar bis Juni dagegen nur noch 9 Ausschreibungen von Kassenseite erfasst worden. Hierbei ging es jüngst um Blutzuckerteststreifen oder Verbandmittel. Eigentliche Hilfsmittelausschreibungen von Kassen fanden nur noch im ersten Quartal statt.

Im MTD-Portal sind allerdings auch Ausschreibungen in den relevanten Produktbereichen von anderen öffentlichen Auftraggebern veröffentlicht worden. Insgesamt waren es im ersten Halbjahr über 20 Veröffentlichungen, was gegenüber den 34 im Gesamtjahr 2018 ebenfalls auf ein Plus schließen lässt.

 

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Dieser Artikel erschien im wöchentlichen Branchen-Informationsdienst MTD-Instant (MTD-Verlag).

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