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Foto: Leipziger Messe

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Mehrwertsteuersenkung kommt nicht gut an

(MTD/30.10.2020) Die Hilfsmittelbranche ist sich einig in Sachen bundesweiter Mehrwertsteuersenkung: gut gedacht, schlecht gemacht.

 

Rehavital-Geschäftsführer Jens Sellhorn legte den Finger in eine weitere aktuelle Wunde der Hilfsmittelbranche: die aktuell bis Jahresende befristete bundesweite Mehrwertsteuersenkung: „Uns hat die Politik damit keinen Gefallen getan.“ Weil sämtliche Versorgungsverträge auf Basis von Nettopreisen kalkuliert würden, verdienten die Unternehmen nichts an der Mehrwertsteuerreduktion. Das Mehr an Verwaltungsaufwand bringe keinen Vorteil – weder für die Betriebe, noch die Versicherten. „Die Versicherten bekommen eine Sachleistung. Das heißt, sie sparen durch die Mehrwertsteuersenkung weder Geld noch sonst irgendetwas“, erläutert Dr. Axel Friehoff,. Gerade die Abrechnung von Fallpauschalen führe sowohl bei Betrieben als auch bei den Krankenkassen zu einem riesigen Chaos und verbrauche zu viele Ressourcen. Alle Beteiligten waren sich einig: Die Lösung könne nur die Vereinheitlichung auf einen einzigen festen und konstanten Steuersatz sein.

Copyright: MTD-Verlag 2020

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