Beatmungsgeräte im Visier

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Unseriöse Angebote im Online-Handel

(MTD 18.11.2020) Die Gewerbeaufsicht in Bayern überprüft derzeit die Qualität von Beatmungsgeräten.

Um den Markt von unsicheren, unwirksamen oder ungeprüften Schutzgütern zu bereinigen, hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz Ende Juli u. a. die Kampagne „ProduktCheck Corona“ ins Leben gerufen. Primäre Aufgabe der Gewerbeaufsichtsämter ist es dabei, unsichere Produkte aus dem Handel zu entfernen. Der Fokus der bayernweiten Kampagne lag zunächst auf Desinfektionsmitteln.
Aktuell stehen auch hochkomplexe Beatmungsgeräte im Fokus der Behörden, das teilte u. a. das Gewerbeaufsichtsamt bei der Regierung der Oberpfalz mit, das sich an der Kampagne beteiligt. Durch das dort angesiedelte Kompetenzzentrum für die Marktüberwachung aktiver Medizinprodukte würden auch die in Bayern ansässigen Hersteller von Beatmungsgeräten überwacht.
„Intensiv“ geprüft werde der Onlinehandel in diesem Bereich. Ziel sei es, diesen von „unseriösen Angeboten“ zu bereinigen. Hier werde das Kompetenzzentrum Marktüberwachung aktiv und sorge je nach Fall entweder dafür, dass bei dem Produkt Rechtskonformität hergestellt oder das Produkt vom Markt genommen wird.

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Dieser Artikel erschien im wöchentlichen Branchen-Informationsdienst MTD-Instant (MTD-Verlag).

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