Corona und Hilfsmittelversorgung

Foto: Markus Winkler/Pixabay

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GKV-Spitzenverband verlängert Empfehlungen bis 31.3.

(MTD 21.1.2021) In Anbetracht der Corona-Neuinfektionen hat der GKV-Spitzenverband seine Empfehlungen zur Hilfsmittelversorgung bis 31. März 2021 verlängert.

Die Empfehlungen (Stand 14.1.2021) sind in Abstimmung mit den Kassenartenvertretern seit 15. Januar in Kraft. Darunter fallen die bislang schon geltenden Regelungen mit Blick auf folgende Punkte:
1) Kontaktreduzierung bei der Versorgung (z. B. Versand der Hilfsmittel; Beratung bzw. Hinweise zur Einweisung telefonisch, per E-Mail, Video; Verzicht auf Lagerbegehung);
2) Administrative Prozesse (u. a. Verzicht auf Unterschriften durch Versicherte bei Versorgungen);
3) Fristen (z. B. keine Vertragsstrafen bei nicht eingehaltenen Lieferfristen);
4) Ärztliche Verordnung (z. B. Beginn der Erstversorgung durch Leistungserbringer ohne vertragsärztliche Verordnung);
5) Abrechnung (z. B. Aussetzung vertraglich vereinbarter Fristen, in denen eine Abrechnung spätestens einzureichen ist).
Zugleich verweist der GKV-Spitzenverband in den Empfehlungen auf den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) vom 30. Oktober 2020, der die Sonderregelungen des § 11a Absatz 1 der Hilfsmittel-Richtlinie für das gesamte Bundesgebiet vorerst bis zum 31. Januar 2021 für gültig erklärt.

© MTD-Verlag 2021, Foto: Markus Winkler/Pixabay

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