Destatis

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Deutsche Medizintechnik-Produktion geschrumpft


(MTD/4.2.2021) Während die Produktion von Medizinprodukten in den ersten drei Quartalen 2020 insgesamt gesunken ist, konnten Beatmungsgeräte pandemiebedingt zulegen.  

Für die gesamte Branche der Medizintechnik sind in den ersten drei Quartalen 2020 in Deutschland Waren im Wert von 13,1 Mrd. Euro produziert worden. Das entspricht einem Minus von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Importe stiegen wertmäßig im Zeitraum Januar bis November 2020 um 2 Prozent, die Exporte gingen um 2,4 Prozent zurück. Dies ergab eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Die Statistiker werteten auch speziell die Produktion von Apparaten und Geräten für Sauerstoff- und Beatmungstherapie in den ersten drei Quartalen 2020 aus. Diese ist demnach in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Drittel (33,4 %) auf 426 Mio. Stück gewachsen. Dazu gehören Produkte für die invasive und nicht-invasive Beatmung wie Beatmungsapparate, Atemmasken oder Beatmungsbeutel. Wie Destatis weiter mitteilt, erhöhte sich der Produktionswert um rund 60 Prozent auf 900,6 Mio. Euro.

Die Importe dieser Produkte erhöhten sich von Januar bis November 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wertmäßig um 46 Prozent auf rund 568 Mio. Euro. Die Exporte nahmen um 88 Prozent auf 980 Mio. Euro zu. Die USA lagen beim Gesamtimport wertmäßig mit 21,7 Prozent vor der Volksrepublik China (20,6 %) und Neuseeland (13,4 %). Von Januar bis November 2020 exportierte Deutschland 7,1 Prozent des entsprechenden Exportwertes der Geräte für Sauerstoff- und Beatmungstherapie nach China, gefolgt von den USA (7 %) und dem Vereinigten Königreich (6,7 %).

 

© MTD-Verlag 2021

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