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Foto: Adam Radosavljevic/Pixabay

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SHS verkauft Medigroba an Löwenstein-Gruppe

(MTD/30.4.21) Der Tübinger Healthcare-Investor SHS hat seine Anteile am Balinger Homecare-Unternehmen Medigroba GmbH an die Löwenstein Medical GmbH & Co. KG (Bad Ems) verkauft.

Die SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement mbH hatte Ende 2016 im Zuge einer Nachfolgeregelung Medigroba gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern Frank Franzen und Bodo Weinitschke übernommen.

Die 1975 zunächst als medizinischer Großhändler gegründete Medigroba GmbH spielt heute in mehreren Bundesländern eine wichtige Rolle bei der außerklinischen Versorgung von Patienten. Dieses Homecare-Geschäft macht 95 Prozent des Medigroba-Umsatzes aus. Seit dem Eintritt der SHS im Jahr 2016 konnte der Umsatz durch organisches Wachstum mehr als verdoppelt werden.

Das Unternehmen hat den Vertrieb vom Stammsitz in Baden-Württemberg aus gezielt regional ausgebaut – 2017 in Nordrhein-Westfalen und 2019 in Hessen sowie in Rheinland-Pfalz. Zu den Kunden zählen Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Krankenkassen und spezialisierte Arztpraxen. Zentrale Versorgungsfelder sind u. a. Beatmung, Tracheostoma-Versorgung, Sauerstoff, Monitoring, enterale und parenterale Ernährung, Wundversorgung, Schmerztherapie, Pflegebetten.

Von der Integration in die Löwenstein-Gruppe verspricht sich Medigroba zahlreiche Synergien, die beiden Unternehmen beim Ausbau ihrer Marktposition helfen sollen. Die 1986 gegründete Löwenstein-Gruppe mit Sitz in Bad Ems zählt heute mit 1.950 Mitarbeitern in Deutschland zu den führenden Anbietern in den Bereichen Beatmungsmedizin, Schlafmedizin, Neonatologie und Anästhesie.

 

© MTD-Verlag 2021

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