Robuste Lieferketten für Medizinprodukte in der Pandemie

Foto: B. Braun

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Kein Mangel, sondern ein Verteilungsproblem

(22.6.2021 MTD) Mit Blick auf Medizinprodukte-Engpässe aufgrund der Pandemie wirbt der BVMed für robuste Lieferketten und smarte digitale Lösungen zur besseren Verteilung notwendiger Medizinprodukte.


BVMed-Vorstandsvorsitzender Dr. Meinrad Lugan forderte dies auf einem Hauptstadtkongress-Panel. Bei vielen Produkten wie Infusionspumpen, Kathetern, Spritzen oder Kanülen habe es in der Pandemie eine „Tendenz zu massiven Über- und Mehrfachbestellungen“ gegeben. Den daraus entstehenden Lieferengpässen sollte mit smarten digitalen Lösungen auf der Grundlage bestehender E-Standards begegnet werden.
Laut Dr. Lugan gab es für über 80 Prozent aller kritischen Produkte keinen Mangel, sondern ein Verteilungsproblem, das angegangen werden müsse. Der BVMed schlägt deshalb eine „Digitale Bestandsplattform Versorgungskritischer Medizinprodukte“ über eine Bestandsdatenbank mit offenen GS1-Schnittstellen und unter Nutzung des eCl@ss-Systems vor.

© MTD-Verlag 2021

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