Bundestagswahl: Wahlprogramme berücksichtigen Medizinprodukte-Versorgung

Telemedizin-Robotik-Hilfsmittel-Leistungserbringer-Krankenhausreform-Forschungsdaten-Mittelstand
Die im Bundestag vertretenen Parteien berücksichtigen auch die Medizinprodukte-Branche in ihren Wahlprogrammen. / Foto: Michael Schwarzenberger / Pixabay

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(MTD 10.9.2021) Der Bundesverband Medizintechnologie BVMed hat die Wahlprogramme der Parteien zur Bundestagswahl analysiert. Demnach werde die Bedeutung der Medizintechnik besser wahrgenommen.

Der Verband nennt folgende Beispiele: „Gesundheitswirtschaft und Mittelstand“ werden als bedeutender Faktor anerkannt. Die CDU/CSU will „darauf hinwirken, bei den Benannten Stellen den Ausbau zu beschleunigen, damit innovative Medizinprodukte schnellstmöglich“ bei Patientinnen und Patienten ankommen. Die SPD will die „Produktion, Bereitstellung und Verteilung von notwendigen Medizinprodukten“ sicherstellen. Die Grünen wollen „die Entwicklung von Medizinprodukten stärker fördern“. Die FDP will, dass „höhere Qualität durch das Vergütungssystem belohnt“ wird.
Zudem sprächen sich die Wahlprogramme für „Telemedizin und Robotik“, für eine „Stärkung der Hilfsmittelerbringer“ und für eine Neuordnung zwischen ambulant und stationär aus. Aspekte wie „Krankenhausreform“ und „Umgang mit Forschungsdaten“ stehen ebenfalls auf der Agenda.

© MTD-Verlag 2021

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