Schweizer Post beteiligt sich an Gesundheitslogistik-Unternehmen Steriplus AG

Aufbereitung von chirurgischen Instrumenten und Zusammenstellung in Fallwagen für OPs stehen im Fokus von Steriplus. Foto: Steriplus

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(MTD 12.11.2021) Die Schweizer Post hat am 1. Oktober rund zwei Drittel der Aktien des Logistikunternehmens Steriplus AG übernommen.

Das Unternehmen ist auf die Versorgungskette von Verbrauchsmaterial und die Aufbereitung der Instrumente für medizinische Operationen spezialisiert. Steriplus gehörte bisher je zur Hälfte den Spitälern Uster und Wetzikon. Die Spitäler Uster und Wetzikon haben die Steriplus AG im Frühjahr 2020 gegründet.

Fallwagen für den jeweiligen medizinischen Eingriff

Bislang werden von Spitalsbeschäftigten die chirurgischen OP-Instrumente aufbereitet. Sobald Steriplus Anfang 2022 den Standort in Kaltbrunn in Betrieb nehme, werde Steriplus diese Aufgaben übernehmen. Dann würden die Instrumente mit dem Verbrauchsmaterial nach dem Versorgungsprinzip „Fallwagen“ maßgeschneidert für den jeweiligen medizinischen Eingriff direkt in die Operationssäle der beiden Spitäler geliefert.
Die Schweizer Post verfügt seit über acht Jahren über ein temperaturkontrolliertes Logistikzentrum in Villmergen im Kanton Aargau, das speziell auf die Lagerung von Medizin- und Pharmaprodukten ausgerichtet ist.

© MTD-Verlag 2021

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