Fernsehberichte über Misere der deutschen Maskenproduzenten

Mit einer Aktion hat der Maskenverband Deutschland alle Bundestagsabgeordneten über die Situation der Hersteller informiert: Christian Herzog und Andreas Mühlberger, Inhaber der Deutschen Maskenfabrik, laden die Pakete begleitet vom Fernsehteam vor dem Deutschen Bundestag aus. Foto: Stefan Bergmann / Maskenverband Deutschland

(MTD 1.2.2022) In einem Beitrag hat das ARD-Magazin Plusminus am 26. Januar über „Medizinprodukte Made in Germany – gute Idee, wenn die öffentliche Hand mitspielen würde“ über die wirtschaftlich bedrohliche Situation der deutschen Maskenhersteller berichtet.

Der Maskenverband Deutschland e. V. hat jüngst an alle Bundestagsabgeordneten ein Päckchen mit Masken aus deutscher Produktion verschickt, um auf die Misere aufmerksam zu machen. Hintergrund: Zu Beginn der Pandemie kamen Firmen im Inland dem Wunsch des Staates nach, Medizinprodukte wie FFP2-Masken oder Corona-Schnelltests hier zu produzieren. Das sollte Deutschland autark machen und Lieferengpässe verhindern. Unternehmen investierten unterstützt durch öffentliche Fördermittel Millionen Euro in neue Produktionsanlagen mit einer Gesamtkapazität von über 4 Mrd. Masken pro Jahr.

Deutsches Vergabrecht bietet Lösung


Plusminus: „Das Geld entpuppt sich als Fehlinvestition: Jetzt bleiben die Hersteller auf ihrer Ware sitzen, weil die Hürden in den Ausschreibungen der öffentlichen Hand zu hoch sind. Importe sind billiger und aktuell ausreichend verfügbar. Dabei lässt das strenge deutsche Vergaberecht durchaus andere Lösungen zu.“

MDR-Umschau berichtet

Auch das Magazin „Umschau“ des MDR-Fernsehens hat zu dem Thema einen sieben Minuten langen Beitrag gesendet.

Lesetipp: In MTDialog 8/2021 ist ein ausführliches Hintergrund-Interview mit dem Maskenverband erschienen.
Lesen Sie außerdem: Maskenverband Deutschland: Preis soll bei Auftragsvergabe kleinere Rolle spielen.

 

© MTD-Verlag 2022

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