IHO-Verband beklagt schmerzhafte Marktbedingungen 

Das Marktumfeld bereitet dem IHO-Verband mehr und mehr Sorge. Foto: loufre/Pixabay
 
(MTD/14.06.2022) Die im Industrieverband Hygiene und Oberflächenschutz (IHO) organisierten Hersteller verweisen auf eine „starke Belastung“ aufgrund des anhaltenden Anstiegs der Rohstoff-, Energie- und Transportpreise.
 
Zusätzlich verschärfe der Krieg in der Ukraine die Planungsunsicherheit. So seien u. a. die europäischen Kontraktpreise für wichtige Rohstoffe für die im IHO organisierten Mitgliedsfirmen „signifikant“ angestiegen: die Preise für Phosphorsäure um +110,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, für Phosphat um 100,8 Prozent, für Isopropanol um 55,2 Prozent und für Polycarboxylate um 52,5 Prozent im Vergleich zu März 2021.
 

Auch Energiepreise ziehen an

Laut IHO lagen die Energiepreise – mit Verweis auf Destatis – im März 2022 im Durchschnitt 83,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Allein gegenüber Februar 2022 hätten diese Preise um 10,4 Prozent angezogen. Bei den Transportkosten würden vor allem die stark gestiegenen Dieselpreise voll durchschlagen.
 
Hinzu kämen infolge der Covid-bedingten Lockdowns in China und den Staus der Containerschiffe vor chinesischen Häfen starke Verzögerungen bei den internationalen Transporten. 

© MTD-Verlag 2022

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