Medi: Nach Cyberangriff weiterhin nicht erreichbar und lieferfähig

Die Bayreuther Firma medi, Hersteller u. a. von Kompressionsstrümpfen, Bandagen, Orthesen und Einlagen, bittet Patienten und Sanitätshaus-Kunden um Geduld. Foto: medi

(MTD 11.8.2022) Der Hilfsmittel-Hersteller medi aus Bayreuth ist auch einige Tage nach einem Cyberangriff telefonisch für Kunden nicht erreichbar und nicht lieferfähig.

Seit dem ersten Augustwochenende sei das IT-System des Unternehmens aus Sicherheitsgründen komplett heruntergefahren. Davon betroffen seien auch Teile von Produktion, Logistik, Versand und Verwaltung. Es sei nicht absehbar, wann wieder Ware geliefert werden kann. Kunden, die dringende Versorgungen benötigten (z. B. Kompressionsstrümpfe, Bandagen, Orthesen, Einlagen), werden deshalb gebeten, auf Alternativen zu wechseln. Für Patienten sei der medizinische Fachhandel, wie z. B. Sanitätshäuser, der kompetente Ansprechpartner.

Unternehmen informiert proaktiv

medi werde unverzüglich informieren, sobald es einen Zeitplan zur Liefer- und Versandfähigkeit gebe und das Unternehmen sowie die Homepage wieder erreichbar seien. Deshalb sollte von Rückfragen abgesehen werden. Aktualisiert 23.08.2022

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