Digitalisierungsstrategie: Technische Infrastruktur muss berücksichtigt werden

Von Medizingeräten ermittelte Daten sollten reibungslos an IT-Systeme übertragen werden. Foto: sebra / Adobe Stock

(27.09.2022) Der Fachverband Elektromedizinische Technik beim Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) fordert, dass die länderübergreifende Zusammenarbeit von Prozessen und Regelungen bei der Digitalisierung berücksichtigt werden sollte.

Dies stellt der Verband in einer Stellungnahme zur „Digitalisierungsstrategie Gesundheitswesen und Pflege“ fest. Nur wenn Medizintechnik und IT-Systeme miteinander vernetzt seien, könnten relevante medizinische Daten und Informationen geteilt und für die Gesundheitsversorgung und Pflege genutzt werden. Dies sei technische Voraussetzung für die stärkere Nutzung von Telemedizin und sektorübergreifender Versorgung. Ein Teil der Strategie müsse deshalb auch der Aufbau einer flächendeckenden vernetzten Gesundheitsinfrastruktur aus Medizintechnik und IT-Systemen sein. 

Medizingeräte liefern Daten

Medizintechnische Geräte seien die Quelle für viele Daten, die für die Gesundheitsversorgung und die Pflege von Patienten relevant sind. Diese Daten müssten reibungslos an die IT-Systeme weitergegeben werden, mit denen Abläufe in der Gesundheitsversorgung und Pflege organisiert und gesteuert werden. Damit könnten integrierte Behandlungspfade für Patienten realisiert werden, bei denen auch die individuellen Lebensumstände Berücksichtigung finden, so der Fachverband.

© MTD 2022
 
Ihnen hat dieser Artikelauszug gefallen? Dann lernen Sie den wöchentlich erscheinenden Branchen-Informationsdienst „MTD-Instant“ noch besser kennen. Bestellen Sie Ihr Test-Abonnement hier.