Hohe Nachfrage bei Wearables mit Gesundheitsfunktionen

Verbraucher kaufen immer mehr smarte Tracker mit Gesundheitsfunktionen. Grafik: gfu

(12.01.2023) Zunehmend stehen bei sog. Wearables Funktionen zur Gesundheitsüberwachung im Fokus, z. B. zur Ermittlung von Schlafqualität, Blutsauerstoffgehalt, Herzfrequenz und Blutdruck, EKG.

Seit rund zehn Jahren erreichen Wearables, sog. smarte Helfer für Organisation, Kommunikation, Sport und Gesundheit, vielfach zweistellige Wachstumsraten bei Absatz und Umsatz.

Hohes Plus bei Geräten mit EKG-Funktion

Zwischen Januar und Oktober 2022 verbuchten Wearables mit EKG-Funktion mit 51 Prozent Stückzahlzuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eine besonders hohe Nachfrage. Der Umsatz stieg um 40 Prozent.

Analyse von Sauerstoffgehalt und Blutdruck gefragt

Ebenfalls gut verkauft wurden Geräte, die den Blutsauerstoffgehalt ermitteln, mit einem Wachstum von Umsatz und Stückzahl um rund 40 Prozent. Auf Platz 3 beim Wachstum folgt die Funktion zur Blutdruckmessung mit 27 Prozent bei den Einheiten und 32 Prozent beim Umsatz.
Diese Angaben macht die Branchenorganisation gfu Consumer & Home Electronics GmbH mit Bezug auf den Home Electronics Market Index HEMIX.

Im Schnitt über 200 Euro für ein Gerät

In Deutschland wurden zwischen Januar und Oktober 2022 insgesamt bereits mehr als 5,5 Mio. Wearables verkauft (+2 %). Das Umsatzvolumen zeigte eine Steigerung um zwölf Prozent und übertraf so mit mehr als 1,1 Mrd. Euro bereits vor Jahresende die Milliardengrenze. Im Schnitt wurden mehr als 200 Euro für ein Gerät ausgegeben. Dies ist ein Plus von knapp zwölf Prozent im Vergleich zu 2021.

© MTD-Verlag