Markt für OP-Tische

Hohnhaus & Jansenberger Gruppe hat Medifa-Hesse übernommen

(MTD 17.8.2017) Die in München ansässige Hohnhaus & Jansenberger Gruppe hat die Medifa-Hesse GmbH & Co. KG (Finnentrop) übernommen. Medifa-Hesse ist Hersteller für mobile OP-Tische und Zubehör.

Mit rund 90 Mitarbeitern liefert das Unternehmen in mehr als 80 Länden. Der Exportanteil liegt bei über 80 Prozent.
Die Hohnhaus & Jansenberger Gruppe ist eine Industriegruppe mit Schwerpunkten in Medizintechnik, Gastronomie-Ausstattung und Edelstahlverarbeitung. Durch den Ausbau von Service und Vertrieb wolle man die Marke Medifa-Hesse stärken.

Synergien mit früherer Maquet-Tochter

Gleichzeitig sollen Potenziale genutzt werden, die sich z. B. mit der Stahl Metall und Medizintechnik GmbH (Rastatt) bieten. Dieses Unternehmen ist nach Firmenangaben der „weltweit größte OP-Tisch-Komponentenhersteller“ und gehört bereits seit 2015 zur Hohnhaus & Jansenberger Gruppe. Es geht zurück auf die einst von Getinge veräußerte defizitäre MK Metallkomponenten GmbH (früher: Medikomp) mit Standorten in Rastatt und Ötigheim.
Heute sind es 225 Mitarbeiter in Rastatt und 20 im Schwesterunternehmen Stahl Hygienic Room Solutions GmbH (Ötigheim), einem Spezialisten für Hygienewände, -türen und -decken aus Edelstahl, die beim Bau von Operationsräumen und auf Intensivstationen zum Einsatz kommen.
Für die Gruppe sind nun Christian Keller und Dr. Wolfgang Hohnhaus (beide Geschäftsführende Gesellschafter) als Nachfolger des bisherigen Inhabers und Geschäftsführers Gerhard Hesse tätig. Hesse, der das Unternehmen seit 1983 leitete, hat sich altersbedingt aus dem Geschäftsleben zurückgezogen.
Copyright: MTD-Verlag 2017
Foto: Medifa-Hesse

Dieser Artikel erschien im wöchentlichen Branchen-Informationsdienst MTD-Instant (MTD-Verlag).
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