Medizinprodukte-Ausschreibungen

Schwellenwerte im Vergaberecht erhöht

(MTD/19.1.2018) Alle zwei Jahre wird von der EU-Kommission die Höhe der Schwellenwerte für die Anwendung des EU-Vergaberechts überprüft.

Diese Schwellenwerte beruhen auf den Verpflichtungen der EU nach dem Government Procurement Agreement (GPA) und sind daher abhängig von Wechselkursentwicklungen. Am 18. Dezember 2017 wurden die Durchführungsverordnungen veröffentlicht, mit der diese Änderungen vollzogen wurden.

Seit 1. Januar 2018 gelten demnach folgende Schwellenwerte: für Liefer- und Dienstleistungsaufträge Oberer und Oberster Bundesbehörden 144.000 Euro (bisher 135.000 Euro), für Liefer- und Dienstleistungsaufträge sonstiger öffentlicher Auftraggeber 221.000 Euro (bisher 209.000 Euro), für Liefer- und Dienstleistungsaufträge von Sektorenauftraggebern 443.000 Euro (bisher 418.000 Euro), für Bauaufträge und für Konzessionsvergaben 5.548.000 Euro (bisher 5.225.000 Euro). Für Ausschreibungen von Medizinprodukten (Hilfsmittel, Medizintechnik) gilt somit der Schwellenwert von 221.000 Euro.

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Dieser Artikel erschien im wöchentlichen Branchen-Informationsdienst MTD-Instant (MTD-Verlag).

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