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Rollstuhlproduktion wird verlagert

(MTD/23.2.1018) Das US-Unternehmen Invacare Corp. setzt sein Restrukturierungs-Programm fort, indem die Produktion der Küschall-Rollstühle vom schweizerischen Witterswil ins zentralfranzösische Fondettes verlagert wird.

An den dortigen Frankreich-Sitz von Invacare ist bereits zu Jahresbeginn die Produktion der manuellen Rollstühle der Marke Rea aus dem schwedischen Dïo verlagert worden. In Schweden waren rund 70 Mitarbeiter betroffen. Während dieser Schritt rund 1,4 Mio. US-Dollar Vorsteuer-Aufwendungen verursache, werde mit jährlichen Einsparungen von 1,6 Mio. gerechnet. In Dïo würden die Produktion von Betten für die nordischen Märkte sowie das Vertriebszentrum für Lifestyle-Produkte verbleiben.

In der Schweiz sind nach Medienberichten rund 60 Mitarbeiter betroffen. Die Restrukturierung koste dort rund 1,1 Mio. Dollar, könnte aber jährliche Einsparungen von 1,7 Mio. Dollar bringen. Durch die zentrale Rollstuhlproduktion in Frankreich habe man einen zentralen Standort für die Kunden in Europa, so das Unternehmen. Die Verlagerung der Schweizer Produktion soll bis zum Ende des dritten Quartals abgeschlossen sein.

In Witterswil bleiben die Invacare-Europazentrale sowie Forschung und Entwicklung von Küschall und das Schweizer Vertriebsbüro.

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Dieser Artikel erschien im wöchentlichen Branchen-Informationsdienst MTD-Instant (MTD-Verlag).

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