Inkontinenz-Hilfsmittel

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Festpauschal-System statt Aufzahlungen

(MTD 27.7.2018) Der BVMed fordert ein bundesweit einheitliches und kassenübergreifendes Festpauschal-System für aufsaugende Inkontinenzhilfen.

Das Festpauschal-System sollte so gestaltet werden, dass eine individuelle Grundversorgung ohne wirtschaftliche Aufzahlungen der Patienten möglich ist. Das Modell zur Berechnung des Festpauschal-Systems sollte gesetzlich geregelt werden.
Anfang 2018 habe die durchschnittliche Monatspauschale der Kassen bei 17,70 Euro gelegen. Diese, nicht auskömmlichen Vertragspreise dürften bei der Berechnung nicht berücksichtigt werden, da diese Aufzahlungen der Patienten bedingen.
Darüber hinaus müsse die gesetzliche Grundlage regelmäßig angepasst und nach unterschiedlichen Versorgungssituationen abgestuft werden. Der Qualitätsaspekt in der Versorgung müsse durch ein verpflichtendes und einheitliches Vertragscontrolling der Krankenkassen gewährleistet werden. Das Positionspapier mit der Forderung ist unter https://www.bvmed.de/de/bvmed/positionspapiere-stellungnahmen im Internet abrufbar.

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Dieser Artikel erschien im wöchentlichen Branchen-Informationsdienst MTD-Instant (MTD-Verlag).

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