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Hilfsmittelmarkt/“Plusminus“-Sendung

RSR kritisiert oberflächliche Sanitätshaus-Darstellung

(MTD/16.5.2011) Anfang April 2011 brachte die ARD-Sendung „Plusminus“ einen Beitrag zur Hilfsmittelversorgung. Tenor der Sendung: Die Kassen kaufen Hilfsmittel bei den Sanitätshäusern zu überhöhten Preisen ein. Billige Alternativen sind Internet-Einkauf oder Rollstuhl-Reparatur beim Fahrradhandel. Dem RSR geht diese oberflächliche Berichterstattung zu weit und hat reagiert: Als in der Tendenz zu pauschal, punktuell falsch bzw. zumindest zu undifferenziert kritisiert RSR-Geschäftsführer Gerhard Greiner in einer Stellungnahme die Sendung.

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Foto: El Gaucho/Fotolia

Krankenhaus/Medizinprodukte

Einkaufsgruppen sparen Geld

(MTD/12.5.2011) Wie man richtig und günstig einkauft, zeigen Deutschlands Krankenhäuser. Und im Vergleich mit Kliniken in anderen europäischen Ländern machen sie es auf jeden Fall besser. Eine Studie von Roland Berger Strategy Consultants zeigt, woran das liegt: Am starken Standing der Klinik-Einkaufsgruppen.

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Falschabrechnung/Sanitätshäuser

Dem Täter auf der Spur

(MTD/6.5.2011) Spezialeinheiten, sog. Task Forces, der Krankenkassen durchforsten das Gesundheitswesen nach Falschabrechnungen und Betrügereien. Doch oft schießen sie dabei übers Ziel hinaus, moniert Burkhard Goßens von der Berliner Rechtsanwaltskanzlei Goßens. Anlässlich der Expolife in Kassel ermuntert er betroffene Leistungserbringer, nicht auf überzogene Forderungen der Kassen einzugehen.

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Verträge nach § 127 Abs. 2

Teilbeitritt möglich

(MTD/26.4.2011) Die deutsche Tochtergesellschaft der irischen B.M.R.-Gruppe wollte einem Vertrag der GWQ für die Produktgruppen Elektrostimulation (PG 09), Atemtherapie (PG 14) und Messgeräte für Körperzustände (PG 21) beitreten. Diesen Vertrag nach § 127 Abs. 2 SGV V schloss die GWQ 2009 für anderen, teilnehmende Kassen mit der R.P.M. GmbH in Düsseldorf ab. Der B.M.R.-Tochter wurde der Beitritt aus zwei Gründen verweigert. Erstens wurde die Zuverlässigkeit in Frage gestellt und zweitens hatte das Unternehmen nur eine Altzulassung für die PG 09. Aber auch ein Teilbeitritt zur PG 09 verweigerte die GWQ. Im Rahmen einer einstweiligen Anordnung vom 15. März 2011 bestätigte das Landessozialgericht Baden-Württemberg aber die Möglichkeit eines Teilbetritts, wenn die Voraussetzungen dafür erfüllt sind (Az.: L 11 KR 4724/10 ER-B).

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Uni Tübingen/Forschungszentrum

OP zum Üben

(MTD/19.4.2011) Im Anatomischen Institut der Universität Tübingen ging im Februar ein weltweit einmaliges chirurgisches Trainings- und Forschungszentrum an den Start. Herzstück sind 11 vollwertig ausgestattete und vernetzte OP-Arbeitsplätze. Ärzte können chirurgische Eingriffe an Humanpräparaten in realistischer OP-Umgebung trainieren.

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Laborgeschäft

Heuschrecken bekommen Appetit

(MTD/12.4.2011) Der Konzentrationsprozess bei den medizinischen Laboren schreitet munter voran – ein zentrales Thema beim Diagnostica-Forum des Verbandes der Diagnostica-Industrie (VDGH). Es wurde beherzt diskutiert: über die Folgen und notwendigen Veränderungen für die Industrie. Angesichts eines zuletzt stagnierenden Marktes ist die Mehrheit der Firmen für 2011 dennoch optimistisch. Doch die Skeptiker sind auf dem Vormarsch.

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BSG entscheidet:

Kein unbedingter Anspruch auf Treppensteighilfe

(MTD/4.4.2011) Eine Treppensteighilfe muss als Hilfsmittel nicht unbedingt von der Krankenkasse übernommen werden. Das Bundssozialgericht bestätigte in einem Revisionsurteil vom 7.10. 2010 (B 3 KR 13/09 R) eine entsprechende Entscheidung des Hessischen Landessozialgerichts vom 3. März 2009 (Az.: L 1 KR 39/08). Allein die Verordnung durch den Arzt und die Eintragung im Hilfsmittelverzeichnis begründeten keine Pflicht zur Finanzierung einer Treppensteighilfe – in diesem Fall vom Typ Scalamobil. Diese sei zur Gewährleistung der Bewegungsfreiheit nicht erforderlich. Denn es gehe bei der betroffenen Versicherten um die soziale und nicht um die medizinische Rehabilitation. Konkret ging es um eine 1952 geborene und an Multipler Sklerose erkrankte Frau, die bereits mit Rollstühlen versorgt wurde. LSG und BSG stellten fest, das Erreichen von nicht barrierefreien Arztpraxen, könne durch einen Fahrdienst kostengünstiger gewährleistet werden. Aus der medizinischen Notwendigkeit eines Rollstuhls folge nicht automatisch die Notwendigkeit des Zusatzgerätes Treppensteighilfe. Krankenkassen seien nicht für Hilfsmittel eintrittspflichtig, die ein dauerhaft Behinderter allein wegen seiner individuellen Wohnsituation benötigt. Hierfür seien andere Sozialleistungsträger oder der Versicherte selber zuständig. >>>Urteil

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