Sani-Welt

Die Bundesregierung nimmt die Sani tätshäuser und Apotheken im Bereich der Hilfsmittelversorgung in die Pflicht
von Dr. Norbert Saupp

Aufzahlungen auf dem Prüfstand

(MTD 01/2017) Die Bundesregierung nimmt die Sani tätshäuser und Apotheken im Bereich der Hilfsmittelversorgung in die Pflicht. Im Entwurf des Gesetzes zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HHVG), das im März 2017 in Kraft treten soll, erhalten die Dokumentationspflichten der Leistungserbringer eine neuartige, umfassende und sehr konkrete Bedeutung.

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Behörde prüft Beschwerden

(10/2018) Im Jahresbericht 2017 unterstreicht das Bundesversicherungsamt erneut seine bekannten Positionen hinsichtlich der Hilfsmittelversorgung: keine Open-House-Verträge, keine Ausschreibungen von Hilfsmittelbereichen mit hohem Dienstleistungsanteil, mindestens 50 Prozent Gewichtung von Qualitätsaspekten bei Ausschreibungen und keine Einschaltung von Leiharbeitnehmern bei der Bearbeitung von Hilfsmittelanträgen.

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Betrug ung untreue
Foto: Fotolia

Betrug und Untreue – Alles §§ 299 a/b StGB oder ist da noch was?

von Dipl.-Pflegewirt Thorsten Müller und Jan Schabbeck, Fachanwalt für Medizinrecht

(MTD 05/2017) Neue Entscheidungen des Bundesgerichtshofes machen es klar: Bei einer unzulässigen Zusammenarbeit zwischen Sanitätshaus und Arzt oder Krankenhaus droht auch die Bestrafung der Beteiligten wegen Betruges oder Untreue.

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Bundesversicherungsamt – Klarstellungen zu Hilfsmittel-Verträgen

(MTD 08/2017) Nicht nur das Open-House-Verfahren für Hilfsmittel ist umstritten, auch andere Vertrags- und Versorgungsaspekte bedürfen nach Verabschiedung des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG) einer Konkretisierung. Dazu hat das Bundesversicherungsamt als Aufsichtsbehörde der bundesunmittelbaren Krankenkassen am 20. Juli ein Rundschreiben mit seiner Rechtsauffassung an die Kassen geschickt.

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Cheftagung, Sanitätshaus, Digitalisierung
Foto: Ben Bake

Cheftagung von Sanitätshaus Aktuell: Die Branche im digitalen Wandel

(04/2018)  Die Cheftagung von Sanitätshaus Aktuell am 7. März in Hamburg stand unter dem Schwerpunkt Digitalisierung. „Den digitalen Wandel gestalten“, so das Motto eines Dossiers vom Bundeswirtschaftsministerium, könnte auch als Slogan für die Mitglieder der Sanitätshaus-Gruppe dienen, meinte Vorstandschef Ben Bake.

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Das HHVG hat Nachbesserungsbedarf

(11/2018) Beim Hilfsmittel-Forum des BVMed im Rahmen der Düsseldorfer Rehacare-Messe stand eine Podiumsdiskussion unter Moderation von Rechtsanwältin Bettina Hertkorn-Ketterer mit Teilnehmern aus der Politik, Vertretern der Leistungserbringer, Betroffenenverbände und der Krankenkassen im Mittelpunkt. Dabei wurden die unterschiedlichen Positionen deutlich. Der Forderung nach weitreichenden Korrekturen des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG) will die Politik aber offensichtlich nicht nachkommen. Eröffnet wurde die Diskussion durch ein Statement von Andreas Brandhorst vom Gesundheitsministerium.

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open house
MdB Martina Stamm-Fibich.

Das SGB V gibt keinen Raum für Open-House-Verträge

Interview mit MdB Martina Stamm-Fibich

(10/2017) Das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz ist rund ein halbes Jahr in Kraft. Über ein erstes Fazit sprach die MTD-Redak­tion mit Martina Stamm-Fibich, SPD-Abgeordnete und Mitglied des Petitionsausschusses sowie des BT Gesundheitsausschusses.

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3D
Alex Stamos (l.) und Christoph Braun.

Den 3-D-Druck in unserer Branche entmystifizieren

(MTD 07/2017) Die Dresdner Firma Stamos und Braun Prothesenwerk fertigt Hände und Füße aus dem 3-D-Drucker und zählt damit zu den wenigen Unternehmen in Deutschland, die solche Teile auch für hiesige Träger fertigen. Gegründet wurde das Unternehmen vom Wahl-Schweizer Silikontechniker Alex Stamos und dem Ur-Dresdner Orthopädietechniker-Meister Christoph Braun im Jahre 2014. Sie fertigen Silikonprothesen für Arme, Hände, Füße und Beine.

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Foto: Fotolia

Die Sanitätshäuser sind Spezialisten in Gesundheitsfragen

Für die meisten Verbraucher sind die Sanitätshäuser eher eine Terra incognita. Dabei ist die Branche bedeutender, als man es sich gemeinhin vorstellt. Schätzungsweise setzen die Sanitätshäuser mit ihren knapp 2.500 Standorten und mehr als 40.000 Mitarbeitern jährlich rund vier Mrd. Euro um.

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Hilfsmitteln, Ausgaben

Endgültige Hilfsmittel-Ausgaben 2016

(11/2017)  Das Gesundheitsministerium veröffentlichte kürzlich die endgültigen Ergebnisse der gesetzlichen Krankenkassen und der Pflegekassen für das Jahr 2016. Wie MTDialog bereits in der April-Ausgabe berichtete, sind die GKV-Hilfsmittel-Ausgaben gegenüber dem Vorjahr um 265 Mio. Euro auf 8,269 Mrd. Euro gestiegen. Je Versicherten stiegen die Hilfsmittel-Ausgaben um 2,1 Prozent.

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3. Quartal im Vergleich zum Vorjahres - zeitraum der Um satz um 1,7 und die Zahl der Beschäftigten um 0,2 Prozent gestiegen

Gesundheitshandwerk legt beim Umsatz zu

(MTD 02/2017) Quartalsweise veröffentlicht das Statis­tische Bundesamt Destatis die Handwerksberichterstattung. Demnach ist im Gesundheitsgewerbe im 3. Quartal im Vergleich zum Vorjahres­zeitraum der Um­satz um 1,7 und die Zahl der Beschäftigten um 0,2 Prozent gestiegen. Zum Gesundheitsgewerbe gehören Hör­geräte­akustiker, Augenoptiker sowie Zahn- und Orthopädietechniker und Orthopädie­schuhmacher.

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Qualitätsprüfung
Foto: Fotolia

GKV-Spitzenverband – Rahmenempfehlungen zur Qualitätsprüfung

(MTD 09/2017) Der GKV-Spitzenverband legte Rahmenempfehlungen zur Überprüfung der Leistungen in der Hilfsmittelversorgung vor. Die Prüfungen durch die Krankenkassen beziehen sich auf die vertraglichen Pflichten, auf Aufzahlungen, die Qualität und auf Abrechnungsbetrug. Impliziert sind Instrumente zur Erkennung von Auffälligkeiten.

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Kassenseite, Praxis, HHVG,RehaVital
Foto: Ralf Kaspar Kemmerling

HHVG in der Praxis: Es klemmt an allen Ecken und Enden

(02/2018) Nicht gut zu sprechen ist die RehaVital auf den bislang von Kassenseite praktizierten Umgang mit dem HHVG im Versorgungsalltag. RehaVital-Geschäftsführer Ralf Kaspar Kemmerling nimmt im Gespräch mit MTD kein Blatt vor den Mund und attestiert den Kassen nicht weniger als Desinteresse und Hinhaltetaktik, was eine modifizierte Vertrags- und damit auch Versorgungs-Kultur im Geiste des HHVG angeht. Ein HHVG II ist für die RehaVital nicht Kür, sondern Pflicht.

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Großer Andrang beim 1. Hilfsmittel-Forum der GWQ Ende Februar in Düsseldorf.

Hilfsmittel-Forum der GWQ – Kommt die Qualität wirklich an?

(MTD 04/2017) Mit rund 70 Teilnehmern stieß das 1. Hilfsmittel-Forum der GWQ ServicePlus AG Ende Februar in Düsseldorf auf großes Inter­esse. Vier Fünftel der Teilnehmer kamen von Kassenseite, ca. 20 Prozent vonseiten der Leistungserbringer. Wenige Tage nach der Zustimmung des Bundestages zum Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) befassten sich die Referenten und Branchenvertreter mit dessen Auswirkungen auf Transparenz und Qualität der Hilfsmittelversorgung.

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Hilfsmittel-Hersteller und Leistungserbringer müssen sich rüsten

(12/2018)Am 26. Mai 2017 trat die EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) in Kraft, bis zum 26. Mai 2020 müssen viele ihrer Bestimmungen umgesetzt sein. Produkte, die nach der bislang noch geltenden RL 93/42/EWG in Verkehr gebracht wurden, dürfen noch bis zum 25. Mai 2025 auf dem Markt bereitgestellt oder in Betrieb genommen werden. „Vorbereiten muss man sich aber unbedingt jetzt!“, war die eindeutige Botschaft des MDR-Seminars von Beo Berlin. Voll betroffen sind auch Orthopädie- und Rehatechniker sowie Orthopädieschuhmacher. Denn sie müssen nicht nur die Vorgaben für Händler erfüllen, sondern gelten bei der Fertigung individueller Hilfsmittel auch als Hersteller.

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Sanitätshäuser, Gesundheitsunternehmen, Hilfsmittel
Foto: Fotolia

Interessante Spielwiese für Sanitätshäuser

(08/2018) Neue Zielgruppen erkennen und offensiv erschließen. Das ist eine zentrale Herausforderung für Gesundheitsunternehmen im Hilfsmittelbereich. Das Know-how ist da, es muss also nur entsprechend fachlich gut verpackt angeboten werden. Ein interessantes Feld ist hier das „Betriebliche Gesundheitsmanagement“. Wie es geht, erklärte anlässlich der OTWorld in Leipzig Christian Weyer, Bereichsleiter Gesundheitsmanagement bei Bauerfeind.

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Foto: Fotolia

Kassen unterschreiten öfter mal die rote Linie

(09/2018) Seit 2007 das GKV Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) eingeführt wurde und 2009 das Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstruktur in der GKV (GKV-OrgWG), hat sich in der Hilfsmittelbranche viel geändert. Das ernüchternde Resümee: Für die Patienten hat sich dadurch nichts verbessert.

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Medizinprodukte-Ausschreibungen

Kooperation

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