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MTDialog Juli 2015

16 40 JAHRE MTD MTD 7/2015 1997 – Die Gesundheitsreform bringt Zu- zahlungen für Hilfsmittel. – Die Krankenhaus-Messe FAB wird mit der Interhospital zusammenge- führt. – Die Care Company ist in der Reha- Vital aufgegangen. 1998 – Walter Preuß gibt das Amt als ZMT- Vorsitzender ab; Nachfolger wird Arno Brackmann. – Die Hilfsmittel-Konzepte des Phar- magroßhandels sind gescheitert – z. B. Phoenix mit Medicare, um den Apotheken den Hilfsmittelmarkt schmackhaft zu machen; Gehe mit ProReha und der Hilfsmittel-Daten- bank Hilda für Apotheken; Sanacorp mit der Vertriebsgesellschaft für Apo- theken Adjuvo. – Eine ZMT-Mitgliederbefragung bringt für den MTDialog erstklassige Noten. 1999 – Deutlich wird, dass den Hilfsmittel- Fallpauschalen die Zukunft gehört. – Die Oresa verabschiedet sich durch die Übernahme durch die Egroh, die Cura-san tritt in den Markt. – In der Krankenhaus-Logistik erledigt sich das Thema Hospinet. – Die amerikanische World Medical übernimmt sechs deutsche Fachhan- delsunternehmen – und scheitert daran; Henry Schein reißt sich den Versender Heiland unter den Nagel. – Die Interhospital gibt auf. 2000 – E-Procurement-Portale und Ein- kaufsorganisationen für Kranken- häuser treten massiv in den Markt. – Der Kodex Medizinprodukte erblickt das Licht der Welt. – Fresenius Kabi übernimmt ProReha von der Gehe. 2001 – Ein überragendes Thema sind Unfäl- le mit Pflegebetten. – Otop bietet den Kassen Hilfsmittel- Ausschreibungen an. – Der Logistiker Thiel beteiligt sich an der Fa. Roeser. – Es gibt mit Medicforma, Vamedis und GHX nur noch drei E-Procurement- Firmen; letztlich bleibt GHX übrig. 2002 – Krankenkassen verbuchen Hilfsmit- tel illegal auf die Pflegeversicherung. – Der Klinikeinkauf Niederrhein-West- falen kooperiert mit der Agkamed- Kelm in der Med4com, eine Ehe, die später im Streit wieder geschieden wird. – Bundesverfassungsgericht erklärt Festbeträge für rechtens. 2003 – Walter Schuch wird Präsident des Bundesverbandes des Sanitätsfach- handels und damit Nachfolger von Ghita Giede. – OrthoServe schließt mit den Ersatz- kassen einen Vertrag über die Versor- gung mit standardisierten Prothesen. – Frage: Sind die Krankenkassen Be- treiber im Sinne des Medizinproduk- tegesetzes? – ProReha ist insolvent. 2004 – Das Gesundheitsmodernisierungs- gesetz bringt Ausschreibungen, das berühmt-berüchtigte untere Preis- drittel für Festbeträge, und Zuzah- lungen ins Spiel. – Im EBM 2000plus soll der medizini- sche Sachbedarf/Sprechstundenbe- darf pauschalisiert werden; das The- ma wird dann aber unbefristet ver- schoben. – BIV, RehaVital, Sani Aktuell und Opta Data gründen den Deutschen Hilfs- mittelpool. – Christoph Drescher löst Arno Brack- mann als ZMT-Vorsitzenden ab. 2005 – Zoff gibt es wegen Verträge von Leis- tungserbringern mit Kassen, wie z. B. für die Cura-san, für den RSR und die Egroh wegen eines VdAK-Bandagen- vertrages, für die hessische Innung wegen eines Vertrages mit der AOK und für die Gmünder Ersatzkasse wegen einesVertrages mit der Fa. Visanus mit Full-Service-Pauschalen. – Mit Salenus, Integra und CareVital gibt es neue Zusammenschlüsse. – Die Medizintechnik hat es verstärkt mit chinesischer Produktpiraterie zu tun. – Fresenius übernimmt die Helios- Kliniken. 2006 – Das Wettbewerbsstärkungsgesetz wird mit Hilfsmittel-Ausschreibun- gen konzipiert. Die Politiker reagie- ren damit emotional auf die sog. wirtschaftlichen Aufzahlungen. – Kassen gehen mit Stabsstellen gegen Betrug und Korruption vor. – GHX übernimmt Medicforma, wo- durch fast ein Monopol beim E-Pro- curement entsteht. – Bei Praxisbegehungen treffen die Aufsichtsbehörden auf teilweise kata- strophale Zustände bei Praxisgeräten. Bei der Gründung der FMP 1995. Foto:MTD-Archiv

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