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MTDialog Juli 2015

42 SANI-INFOSANI-WELT MTD 7/2015 GZL Gesundheitszentrum am Löwen erweitert Mit einem „Tag der offenen Tür“ hat das GZL Gesundheitszentrum am Löwen Ende April die Eröffnung des umgebau- ten vierten Gebäudes am Preetzer Markt- platz gefeiert. Mit Erweiterung der Pra- xis- und Verkaufsflächen auf insgesamt 5.000 qm hat die Unternehmerfamilie Krause die Voraussetzungen geschaffen, eine Vielzahl unterschiedlicher Fachbe- reiche rund um das Thema Gesundheit an einem Ort auf drei Etagen zusam- menzuführen. Das GZL Gesundheitszentrum am Löwen zählt nach eigenen Angaben zu den führendenVersorgungs- und Dienst- leistungsunternehmen in Deutschland. Hier befinden sich Löwen-Apotheke, Parfümerie mit Kosmetikstudios und Fußpflege, Reformhaus, Sanitätshaus mit Werkstätten für Orthopädietechnik, Orthopädieschuh- und Reha-Technik, die Kompetenzzentren Fuß, Ernährung undWundberatung sowie das Beratungs- zentrum Lymphologie unter einem Dach. Anlässlich der Erweiterung des Ge- sundheitszentrums wurde alles vorge- stellt, was „unter einem Dach“ zu finden ist. Das neue Haus am Markt 9 erlaubt den ansässigen Praxen wie den zwei in- ternistischen Praxen, der Praxis für Kin- der- und Jugendmedizin, den Praxen für Logopädie, Physiotherapie und Ergo- therapie sowie den Fachgeschäften des Gesundheitszentrums eine fachüber- greifende Zusammenarbeit. Der Erwei- terungsbau beherbergt außerdem einen Hörgeräte-Akustiker sowie ein Fachge- schäft für Damenoberbekleidung. Da- rüber hinaus finden sich im GZL eine orthopädische Praxis, eine Hautarzt- Praxis, zwei Allgemeinarzt-Praxen, eine gynäkologische Praxis sowie eine Mas- sagepraxis. ‹ Rollator für Sehbehinderte Die Hochschule Ravensburg-Weingarten hat zusammen mit der Hochschule Furt- wangen und der Universität Freiburg einen Rollator für Blinde und Sehbehin- derte entwickelt. Insgesamt zehn Pro- bandinnen und Probanden im Senio- renalter haben den Rollator jüngst auf einem Hindernis-Parcours an der Wein- gartener Hochschule getestet. Ein ein- gebauter Umgebungsscanner am Rolla- tor erkennt Gegenstände oder Hinder- nisse im Weg der sehbehinderten Per- son. Der Rollator sendet in diesem Fall Warnsignale aus: Über einen vibrieren- den Bauchgurt und vibrierende Hand- griffe spürt die Person, die den Rollator schiebt, dass sie ihre Laufrichtung än- dern muss. Im Anschluss an den Test wurden die Probanden u. a. zur Anwendungsfreund- lichkeit des Geräts befragt. Anhand der Ergebnisse soll der Rollator nutzerorien- tiert weiterentwickelt werden. Die Kon- struktion des „intelligenten“ Rollators unter Leitung von Professor Dr. Knut Möller von der Hochschule Furtwangen ist eins von insgesamt fünf Teilprojekten innerhalb des Zentrums für Angewandte Forschung an Hochschulen für umge- bungsunterstütztes Leben (ZAFH-AAL), das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württem- berg gefördert wird. Bis Ende Oktober 2015 werden in einem interdisziplinären Verbund hoch- schulübergreifend und unter Berück- sichtigung gerontologischer und sozial- wissenschaftlicher Aspekte innovative Systeme und Technologien zur Unter- stützung eines selbstständigen Lebens bis ins hohe Alter entwickelt. ‹ Eine Probandin testet den Rollator für sehbe- hinderte Menschen. Foto:JuliaGold Thomashilfen gründet Forum für Schlaftherapie Mit der Gründung des „Deutschen Forums für Therapeutisches Schlafen“ (FTS) hat die Thomas-Unternehmens- gruppe in Bremervörde gemeinsam mit ihren Beiräten einen Impuls für die Pflege gegeben: die Erhöhung der Lebensqua- lität und der Gesundheit behinderter, kranker und pflegebedürftiger Menschen im Heim und zu Hause durch die thera- peutische Wirkung von Schlaf. Experten und Wissenschaftler verfol- gen dabei das Ziel, das Bewusstsein für die Wirksamkeit von therapeutischem Schlafen zu stärken. Den Pflegekräften bzw. pflegenden Angehörigen soll an- hand von Beispielen gezeigt werden, mit welchen einfachen Mitteln eine Lin- derung der Leiden kranker oder behin- derter Menschen erzielt werden kann, ohne dass mit Nebenwirkungen durch Medikamente zu rechnen ist. Um das gemeinsame Ziel zu erreichen, soll ein weltweites Netzwerk aufgebaut werden. Regelmäßig sollen Forschungs- ergebnisse und neue Erkenntnisse im Bereich des therapeutischen Schlafens ausgetauscht werden. Die Weichen hier- für wurden durch die Gründung des FTS in Bremervörde gestellt und erste ziel- führende Maßnahmen konnten durch die Einrichtung von „Leuchttürmen“ (Forschungsstützpunkte in Kliniken/ Pflegeheimen) bereits umgesetzt wer- den. ‹ Die Gründungsmitglieder des FTS: Karim Amer (Amer-Pflegeheime), Torsten Gehle (Fa. Convi- vo/Senator), Michael Scheidel (Privatinstitut für Transparenz im Gesundheitswesen), Uwe Strehlow (Fa. Strehlow ), Wilfried Thomas, Gunnar Thomas, Heiko Keuchel, Hartmut Blank (alle Thomashilfen). Nicht im Bild ist Walter Manz (Elisabethenstift Lauingen).

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