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MTDialog Juli 2015

SPECIALRESPIRATORY CARE Handicap International e.V. Tel.: 089/54 76 06 0 www.handicap-international.de Handicap International setzt sich in über 60 Ländern mit 250 Projek- ten für Menschen mit Behinderung ein, insbesondere in Kriegs- und Krisengebieten. Einen Schwer- punkt bildet das Engagement für die Opfer von Landminen und Streubomben. für Menschen mit Behinderung weltweit Bitte spenden Sie! Spendenkonto 595 BLZ 700 205 00 Bank für Sozialwirtschaft IBAN: DE07 7002 0500 0008 8172 00 BIC: BFSWDE33MUE ■ Die Fortführung der in der Klinik (i. d. R. auf Intensivstatio- nen) begonnenen Therapie durch eine enge Kooperation mit hoch spezialisierten ambulanten Pflegediensten bzw. einem interdisziplinären Beatmungsteam bietet die Mög- lichkeit, diese Patienten direkt im ihrem häuslichen Umfeld zu versorgen. Hohe Anforderungen an die Betreuung Eine Beatmungstherapie ist oft eine lebenserhaltende Maß- nahme, stellt jedoch immer und für jeden Menschen eine stark in die Persönlichkeit eingreifende Maßnahme dar. Dass die an eine solche Therapie gekoppelten Anforderungen und An- sprüche hoch angesetzt sind, ist nur folgerichtig und darf vor dem Hintergrund gängiger Diskussionen zu den Kosten im Gesundheitswesen nicht infrage gestellt werden. Wann mit welchem Respirator welche Beatmungsparameter einzustellen sind, muss vom Arzt angeordnet werden und unter- liegt der ärztlichen Verantwortung. Veränderungen am Be- atmungssystem dürfen nur nach ärztlicher Anordnung und in der Regel unter klinischer Überwachung erfolgen. Hierzu gehören vor allen Dingen: ■ Auswahl des Beatmungsgerätes ■ Art des Beatmungszuganges ■ Ausatemsystem ■ Sauerstoffapplikation (ja, nein, Rate) ■ Befeuchtung der Atemluft ■ Einstellen der Beatmungsparameter AlledasGerätbedienendePersonenmüssenindieHandhabung des Gerätes eingewiesen werden. Hierzu zählen neben dem Patienten (!) auch seine Angehörigen, der Pflegedienst und andere Betreuungspersonen. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Patient vom Beatmungsgerät abhängig ist, es also nicht nur zur passageren Atemunterstützung (z. B. CPAP) nutzt. Ferner gehört zu jeder lebenserhaltenden Beatmung eine netzunabhängige Stromversorgung, die im Falle eines Strom- ausfalles für mindestens 8 bis 10 Stunden Energie liefert – und: Wird der Patient länger als 16 Stunden pro Tag beatmet, sehen die Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. vor, dass ein zweites, identisches Beatmungsgerät zur Verfügung stehen muss. Technische Überlegungen Bevor der Patient in seine häusliche Umgebung übergeben werden kann, müssen eine Reihe von Überlegungen angestellt bzw. technische Parameter zur Beatmung festgelegt worden sein. Invasiver Beatmungszugang Bedingung ist, dass das Tracheostoma des Patienten stabil ist und nicht kollabiert, d. h., sich nicht verschließen kann. Bei der Verwendung von Trachealkanülen können geblockte oder ungeblockte Kanülen verwendet werden. Müssen blockbare Kanülen (mit einer Manschette bzw. einem sog. „Cuff“) einge- setzt werden, so muss der Manschettendruck zur Vermeidung von Verletzungen der Trachea über einen sog. „Cuffdruck- messer“ überwacht und dokumentiert werden. › sanabelle – Spezialisten in der Tracheostoma-Versorgung Umfassendes Sortiment für Trachealkanülenträger Hochwertige Hilfsmittel zur Versorgung, Hygiene und Pflege In Deutschland entwickelte, zuverlässige Produkte Gutes Preis-/Leistungsverhältnis Weitere sanabelle Produkte z.B. aus dem Bereich Urologie unter: www.sanabelle-medical.com sanabelle ist eine Marke der medi1one medical gmbh sanabelle HME-A7 und HME-A2: Mit CLIP-TO-FIT-Funktion für einen schnellen und sanften Wechsel www.clip-to-fit.de sanabelle HME-T6: mit hygroskopischem Papiermedium patentiert Künstliche Nasen für Erwachsene, Kinder und Kleinkinder Tel.: 089/5476060 BLZ 70020500 IBAN: DE07 700205000008817200

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