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MTDialog Juli 2015

SPECIALRESPIRATORY CARE Patienten erhöhen und ihr Leben verlän- gern. Studien belegen die positiven phy- siologischen und klinischen Effekte der Langzeitbeatmung bei den genannten Erkrankungen. Die intermittierende Be- atmung unterstützt die alveoläre Venti- lation und verbessert die Blutgaswerte, und zwar nicht nur während der Beat- mungsphase, sondern auch im nachfol- genden Spontanatmungsintervall. Ziel- wert ist dabei eine Normalisierung des PaCO2, des Kohlendioxid-Partialdrucks im arteriellen Blut (Normokapnie). Häu- fig verbessert die Beatmung auch die Schlafqualität. Beatmungsmethoden Noch bis in die 1980er-Jahre wurde die außerklinische Langzeitbeatmung in Deutschland mit Unterdruck-Respirato- ren wie der „Eisernen Lunge“ durchge- führt, bevor diese durch neue Methoden der druckunterstützenden PAP-Beat- mung mittels Masken abgelöst wurden. Dabei wird Luft mit einem definierten Druck über Schlauch und Atemmaske in die Lungen geleitet. Die wichtigsten außerklinischen Beat- mungsmethoden sind die CPAP-Beat- mung (Continuous Positive Airway Pres- sure) und BiPAP (Bilevel Positive Airway Pressure). CPAP unterstützt die Spontan- atmung des Patienten durch einen konti- nuierlichen Luftstrom, dessen Druck die Atemwege offen hält und zum Beispiel bei OHS-Patienten die häufig auftreten- de Obstruktion der oberen Atemwege aufheben soll. BiPAP wiederum ist eine in den 90er- Jahren von Philips Respironics einge- führte Weiterentwicklung von CPAP, die heute weite Verbreitung erlangt hat. Da- bei ist der applizierte Druck beim Ausat- men niedriger als beim Einatmen. Der Patient muss also beim Ausatmen weni- ger Widerstand überwinden. Gemäß S2- Leitlinie „Nichtinvasive und invasive Be- atmung als Therapie der chronischen respiratorischen Insuffizienz“ der DGP ist die nichtinvasive BiPAP-Ventilation (NIV) bei OHS-Patienten indiziert, die nicht auf eine CPAP-Behandlung anspre- chen. Für die Beatmung von Patienten mitneuromuskulärenErkrankungenwird je nach Schwere der Erkrankung eine nichtinvasive oder invasive BiPAP emp- fohlen.DurchMundstückbeatmungkann die Notwendigkeit einer Tracheostomie aufgeschoben werden. Auch für COPD-Patienten ist NIV die primäreTherapie-Option. Dabei sind für die möglichst weitgehende Reduktion des PaCO2 hohe Beatmungsdrücke von 20 bis 40 cmH20 notwendig, die aller- dings nicht von allen Patienten toleriert werden.DeshalbwerdenhierBeatmungs- geräte benötigt, die wie die BiPAP Silver Series von Philips Respironics die flexible Einstellung hoher Drücke (BiPAP A30 bis 30 cmH20, BiPAP A40 bis 40 cmH20) er- lauben. › Das aktuelle Gesundheits-Journal Werben Sie für Ihr Produkt! ■ Große Auflage ■ Richtige Zielgruppe Werben Sie im Herbstheft! ■ Gesunde Beine & Sport – Kompressionsstrümpfe tragen ■ Gelenkschmerzen – Was bei Arthrose hilft ■ Wohlfühl-Faktor – Entspannt sitzen & liegen ■ Pflege-Serie – Barrierefrei wohnen Buchen Sie jetzt Ihre Anzeige! Anzeigenschluss: 20.07.2015 Druckunterlagenschluss: 31.07.2015 Erscheinungstermin: Ende August Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne! Horst Bayer Tel.: 0 75 20/9 58-30 | h.bayer@mtd.de Ursula Saurwein Tel.: 0 75 20/9 58-21 | saurwein@mtd.de 8 ie geht’s heute 3 | 2014 Mobil im AlltagTipps für den Kauf von Rollatoren und Elektromobilen WWenn man nicht mehr so gut zu Fuß ist, sind Rollatoren und Elektromobile die per-fekten Mobilitätshilfen. Nicht zuletztdeshalb werden sie immer beliebterund die Auswahl wird immer größer.Damit man das für die persönlicheSituation optimale Gerät findet, sollteman vor der Anschaffung aber einpaar Dinge beachten. Mobilitätseinschränkungen sind so vielfältig wie die Men-schen, die sie haben. Deshalb ist es gut, dass es immer mehr unterschiedliche Mobili- tätshilfen gibt. Anderer- seits kann die große Auswahl verwir- ren und von der Anschaffung ab- schrecken. WWaannnn bbeennööttiiggtt Das gilt auch und besonders für Rolla-toren und Elektromobile, weil diesesich in einer Grauzone befinden. Wannman ein solches Gerät benötigt, lässtsich nämlich nicht so einfach sagenwie etwa bei einer Brille oder einemRollstuhl. Als Faustformel sind Rolla-tor und Elektromobil immer dann dierichtige Wahl, wenn man kürzereStrecken noch selbstständig zu Fußbewältigen kann. Der Gehwagen hat sich zu einemsehr beliebten Alltagsbegleiter ent-wickelt. In Deutschland sind mittler-weile mehr als 2 Mio. Menschen mit Rollatoren unterwegs. Und jährlichkommen etwa 500.000 neue Gehwa-gen hinzu. Dies verdeutlicht die Bedeu-tung des Rollators für die Mobilität vonMenschen mit einer Gehschwäche. Rollator als Allrounder Ein Rollator gibt beim Gehen die nöti-ge Sicherheit und bietet in der Regelsogar einen Sitzplatz, um sich zwi-schendurch kurz auszuruhen. Da derRollator keinen eigenen Antrieb hatund geschoben werden muss, bleibtder Nutzer in Bewegung und fördert aufdiese Weise seine Gesundheit. Rolla-toren sind leicht und meistens zusam-menklappbar, sodass sie bequem imAuto mitgenommen werden können.Da sie zudem nicht als Fahrzeug ein-gestuft werden, unterliegen sie keinenbesonderen Regeln und können be-denkenlos in den Bus, Supermarktoder Aufzug mitgenommen werden. OOppttiimmaallee Mobilität Das ist bei Elektromobilen etwas kom-plexer. Diese Fahrzeuge sind motori-siert, nehmen am Straßenverkehr teilund unterliegen deshalb der Straßen-verkehrsordnung. In welcher Weise dasder Fall ist, hängt von der Geschwin- Volker Neumann, Journalist im Bereich Mobilität für behinderte Menschen und Senioren Wie geht’s heute 3 | 2014 9 Fotos:Handicare|Invacare digkeit ab, die das Fahrzeug erreichenkann. Es werden Modelle mit 6, 10, 12oder 15 km/h unterschieden. Bei Fahrzeugen bis 6 km/h gibt esbeinahe keinerlei Beschränkungen,bei solchen mit einer Höchstge-schwindigkeit von 15 km/h sind eineReihe von Anforderungen zu erfüllen,z. B. eine Mofa-Versicherung. Ein Füh-rerschein ist aber für keines dieserFahrzeuge nötig. Einsatz entscheidet Für welches Modell man sich entschei-den sollte, hängt wesentlich vom Ein-satzzweck ab. Deshalb sollte man vor dem Kauf genau analysieren, wo undwie man das Elektromobil im Wesent-lichen benutzen wird. Für Fahrten imSupermarkt oder Einkaufszentrum istein kleines, wendiges Gerät mit 6 km/hideal geeignet. Soll es dagegen aufausgedehnte Spaziergänge mit demHund durch den Wald gehen, ist einFahrzeug mit 15 km/h eher die richti-ge Wahl. In den meisten Fällen verhältsich die Geschwindigkeit der Gerätenämlich proportional zu ihrer Reich-weite und dem Fahrkomfort. Probefahrt beim Fachhandel Wer noch keine klare Vorstellung da-von hat, welches Fahrzeug für ihn dasrichtige ist, sollte sich an den Sanitäts-fachhandel wenden. Dort erhält mannicht nur eine fachkundige Beratung,sondern kann in der Regel auch kos-tenlose Probefahrten mit einzelnenModellen machen. Auf diese Weisebekommt man ein gutes Gefühl dafür,welches Fahrzeug am besten passt.Der Fachhandel ist zwar eher etwasteurer, aber bei Billigangeboten ausdem Internet oder beim Discountersollte man ohnehin vorsichtig sein.Rollatoren und Elektromobile sindtechnische Geräte, bei denen Bera-tung, Auswahl und ein guter Servicewesentlich zur Freude am Fahrzeugbeitragen. Tipps zur Batterie-Pflegedes Elektromobils ❖ Laden Sie frühzeitig und vollstän- dig! Die Batterie sollte auf keinen Fall komplett entladen werden. Idealerweise fällt die Batterieleis-tung nie unter 20 Prozent. ❖ Planen Sie die Ladevorgänge (Zeit-aufwand) insbesondere bei häufi-ger Nutzung des Scooters: Lieberfrüher komplett aufladen als späterund nur „halbvoll“. Das nicht voll-ständige Aufladen reduziert dieLebensdauer der Batterie. ❖ Nutzen Sie ausschließlich freige- gebene Ladegeräte und keine fürPKW-Batterien. » ✔ Rollatoren & Elektromobile in breiter Auswahl ✔ Taschen ✔ Stockhalter ✔ Reflektoren ✔ Rollatorschirme ✔ weiteres vielfältiges Zubehör Besuchen Sie uns auf der REHACARE Halle 6 Stand A46/47 Dolomite Jazz Der AusgezeichneteElegant mit getesteter SicherheitEin perfekter Alltagsbegleiter, der gleich zwei Malausgezeichnet wurde: für sein ansprechendesDesign und von der ‘Stiftung Warentest‘ mit derNote 1,8 für seine herausragende Sicherheit. Sicher • Gegen Umkippen • Beim Bremsen • Auf ebenen und unebenen Wegen Invacare GmbH www.invacare.de kontakt@invacare.com Elektromobile gibt es in vielen Leistungs-klassen. 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