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MTDialog Juli 2015

87 MEDIZINTECHNIK MTD 7/2015 MT-INFO DMT Medical Systems Neues Mietmodell für Inkubator Kinderkliniken in Deutschland können seit Kurzem den Inkubator Nomag IC (Hersteller: LMT Medical Systems) auch mieten. Bis dato wurde der spezielle MR-Brutkasten für Frühchen nur ver- kauft – für rund 400.000 Euro. „Da unser Gerät – bedingt durch die ausgefeilte Technik – sehr teuer ist, gab es immer wieder Anfragen von Kinderkli- niken, ob wir den Inkubator nicht auch ausleihen könnten für eine spezielle Un- tersuchung eines erkrankten Frühchens. Daher haben wir uns jetzt entschlossen, auch ein Mietmodell anzubieten“, so Torsten Lönneker-Lammers, Geschäfts- führer von LMT Medical Systems. Und so funktioniert das Mietmodell: Möchte die Kinderklinik ein Baby ge- nauer untersuchen, braucht sie sich nur kurz bei LMT zu melden. Telefonisch wird ein Tag vereinbart, an dem der In- kubator für die Untersuchung vorbeige- bracht wird. Lönneker-Lammers: „Mit der ersten Anmietung ist eine Einweisung und Schulung der zuständigen Mitar- beiter vorgesehen. So soll sichergestellt werden, dass für die nächsten Male die Klinik das Gerät unabhängig vom Perso- nal der LMT anmieten kann.“ Die Miet- kosten sind abhängig vom Einsatzort (Preis Transport) und von der Einsatz- dauer. Lönneker-Lammers hofft, dass das Mietmodell langfristig auch den Verkauf des Nomag IC in Deutschland beflügelt. Bisher haben hier erst vier Kinderklini- ken das Gerät. Weltweit sind es rund 80. Der Nomag IC schließt laut Hersteller eine Marktlücke. Mit dem Inkubator können Frühchen, die den Inkubator nicht verlassen sollten, direkt in den Magnetresonanz-Tomografen (MRT) geschoben und dort untersucht werden. Der Nomag IC ist mit den gängigen MRT-Geräten kompatibel. ‹ Medica 2015 BW-I organisiert Gemeinschaftsstand Baden-Württemberg International (BW-I) bietet auf der Medica 2015 baden-würt- tembergischen Unternehmen, Regionen, Kommunen, Hochschulen und For- schungseinrichtungen die Beteiligung am Gemeinschaftsstand BW an. Das An- gebot umfasst u. a. folgende Leistungen: ■ Ausstellungsfläche, inklusive hoch- wertigem Standbau, Organisation und Vor-Ort-Betreuung ■ Zielgruppenansprache im In- und Ausland ■ attraktives Rahmenprogramm ■ Vermittlung von Kooperationen mit internationalen Partnern Weitere Informationen: Jasmin Omer, Tel. 07 11/2 27 87-43, E-Mail: jasmin.omer@bw-i.de Neuwahlen bei der Igefa Kai Kruse, geschäftsführender Gesell- schafter des Kruse-Firmenverbundes, undWolfgang Eichler, geschäftsführen- der Gesellschafter der Eichler-Kamme- rer Holding, wurden für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern alsVorstandsvor- sitzender bzw.Vorstand der Igefa be- stätigt. ThomasWölflein, geschäftsfüh- render Gesellschafter der Arndt-Gruppe, wurde durch die Inhaber der sechs Fami- lienunternehmen Arndt, Brune, Eichler- Kammerer, Kruse, Toussaint undWitt- rock & Uhlenwinkel im Rahmen der Ge- sellschafterversammlung aufWunsch Kruses und Eichlers ebenfalls in den Vorstand gewählt. Unter anderem geht es dem neuenVorstand darum, die Weiterentwicklung der Igefa ProMedical für die flächendeckendeVersorgung von Krankenhäusern weiter voranzutrei- ben. ‹ Grund der Übernahme von Rudolf durch Pioneer Die Berliner Fa. Pioneer Medical Devices entwickelt und produziert spezielle, auf- bereitbare Medizinprodukte, insbeson- dere wiederaufbereitbare Herzkatheter, und bietet diese in einem geschlossenen System den Krankenhäusern an. Die Produktion befindet sich in Aschersle- ben/Sachsen-Anhalt, wo Pioneer 2010 die Aufbereitungsfirma Ascamed über- nahm. Ein weiterer Ort der Wiederauf- bereitung ist Bochum, wo Pioneer die Fa. Redis übernahm. Zum Jahresende 2014 übernahm Pioneer den Instrumen- ten-Hersteller Rudolf Medical in Fridin- gen bei Tuttlingen. In einem Interview mit Management + Krankenhaus erläutert Pioneer-Chef Robert Schrödel die Beweggründe zur Übernahme von Rudolf. Mit 28.000 Pro- dukten, die weltweit vertrieben werden, verfüge Rudolf über eine große Produkt- vielfalt und ein interessantes Vertriebs- netz für die internationale Expansion. Mit Rudolf sei man in der Lage, voll- kommen neue und individualisierte Produkt- und Leistungsangebote zu entwickeln. Neueste Fertigungstechni- ken erlaubten die Herstellung von maß- geschneiderten Spezialinstrumenten in kleinsten Auflagen. Mit definierten Vertragslaufzeiten könnten den Kunden automatisiert Pay- per-Use-Produkte mit Offenlegung der Prozesskosten für definierte Leistungs- einheiten angeboten werden. In Form von Hybrid-Angeboten würden Produk- te und Dienstleistungen kombiniert. Entwickelt werden nach Schrödel eine neue Klasse von Medizinprodukten, die limitiert mehrwegfähig seien, aber nicht mit der Standard-Technologie aus dem Krankenhaus aufbereitet werden kön- nen. Diese neue Klasse befinde sich zwischen den klassischen Mehrwegpro- dukten und den komplexen Single-Use- Medizinprodukten. Der Grund liege darin, dass man den Krankenhäusern Kosten sparen möchte. Die neuen Einmal-Produkte hätten zu erheblichen Kostensteigerungen ge- führt, insbesondere bei kardiologischen, minimalinvasiven Eingriffen. Durch die mehrfache Nutzbarkeit könnten die Krankenhäuser Kosten von 35 Prozent und mehr sparen. ‹ Das MR-Diagnostik-Inkuba- tor-System Nomag IC kann jetzt gemietet werden. i Der neue Igefa-Vorstand: Kai Kruse, Wolfgang Eichler und Thomas Wölflein (v. l.). Tel. 0711/22787-43,

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