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MTDialog Juli 2015

MEDIZINTECHNIK MTD 7/201588 MT-INFO Medline International Distributionszentrum in Kleve markant ausgebaut Medline International, einer der führen- den Lieferanten von OP-Zubehör und Medizinprodukten weltweit, hat die Kapazität seines europäischen Distribu- tionszentrums in Kleve auf 37.000 qm verdreifacht. Die am 8. Mai offiziell in Betrieb genommene Erweiterung sei die Reaktion auf die stetig wachsende Nach- frage nach Produkten und Dienstleis- tungen sowie auf die Wachstumspläne für Osteuropa und die Ausdehnung der integrierten Logistikdienstleistungen von Medline, heißt es dazu von Unter- nehmensseite. Medline beschäftigt nach eigenen Angaben aktuell 140 Mitarbeiter in Kleve, von denen 60 für die Lagerung und Aus- lieferung von Medlines europäischem Produktportfolio verantwortlich sind. Das erweiterte Distributionszentrum umfasst u. a. vier Lagersegmente von je mehr als 9.000 qm Fläche und einer Höhe von 13 m, 34 Lkw-Docks für unter- schiedliche Lkw-Typen sowie ca. 27.000 Palettenstellplätze und ca. 30.000 Regal- plätze (im ersten Erweiterungsschritt). Medlines Kunden sind Krankenhäuser, Einkaufsgemeinschaften, Pflegeheime, Arztpraxen, Apotheken und Großhänd- ler. Medline besitzt mittlerweile über 50 Distributionszentren weltweit. Der Hauptsitz von Medline Interna- tional liegt in den Niederlanden und managt die internationalen Märkte in Europa, Australien und Asien. Aufgrund des schnellen Wachstums im Ausland hat Medline nach eigenen Angaben be- reits neue Produktionsstätten in der Slowakei und in Japan sowie ein neues Lager in Irland eröffnet. ‹ Innerklinische Transporte kritisch kranker Patienten Hohe Ansprüche an MT-Equipment Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz hat in Zusammenarbeit mit Fachexperten aus verschiedenen Kran- kenhäusern „Empfehlungen zu inner- klinischen Transporten kritisch kranker Patienten“ erstellt. Diverse Schweizer Fachgesellschaften habe diese an- schließend verabschiedet. Eine hohe Relevanz haben die in den Empfehlun- gen genannten Vorgaben u. a. auch für den Einsatz von medizintechnischem Equipment beim innerklinischen Pati- ententransport. Eine Übersicht. A us Sicht der Verfasser sind die verab- schiedetenEmpfehlungengrundsätz- lich bei jedem innerklinischenTransport kranker Patienten zu berücksichtigten, vor allem aber bei Patienten: ■ die intubiert, tracheotomiert, delirant, agitiert sind ■ mit potenzieller Bedrohung des Atemwegs ■ mit SaO2 < 92 Prozent trotz O2-Gabe ■ mit persistierendem Volumenbedarf ■ mit inotropen und/oder vasoaktiven Medikamenten ■ mit Rhythmusstörungen (Tachy- und Bradykardie mit Instabilitätszeichen) ■ mit einer GCS < 13 oder einem GCS- Abfall > 2 Punkte ■ mit Krampfanfall Transport-Ausrüstung – Gesamte Dauer des Patiententransports ■ Verwendung von spezifischen Trans- porteinheiten für Respirator, Infusi- onsständer, Monitor- und Infusoma- ten-/Perfusorenhalterungen. Ermög- licht einen sicheren Transport über Bodenschwellen und Übergänge. ■ Mitführen einer Notfallausrüstung (Notfallkoffer/-rucksack mit kran- kenhausintern definiertem Minimal- standard), von Notfallmedikamenten und Geräten für die Herz-Kreislauf- Therapie. ■ Mitführen von genügenden Mengen an Atemgasen, die für die Gesamt- dauer des Hin- und Rücktransports, die Dauer der am Transportziel durchzuführenden Interventionen (sofern kein O2-Wandanschluss ver- fügbar ist) ausreichen sowie eine zu- sätzliche Reserve von mind. 15 Minu- ten garantieren. Sauerstoffflaschen mit einem Druck von unter 100 bar dürfen für denTransport nicht mitge- führt werden. ■ Mitführen eines mobilen Telefons für den Fall, dass Unterstützung angefor- dert werden muss. Foto:Fotolia

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