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MTDialog Juli 2015

89 MEDIZINTECHNIK MTD 7/2015 MT-INFO Medizinische Geräte – Gesamte Dauer des Patiententransports ■ Überprüfung aller medizinischen Geräte auf ihre Funktionsfähigkeit und der Strom-/Gasversorgung (Ladezustand des Akkus, Stromkabel, Füllzustand O2, Absaugvorrichtung etc.). Die Funktionalitäten der medi- zinischen Geräte für vitale Messun- gen müssen während der gesamten Transportdauer immer auch manuell durchführbar sein (z. B. Beatmung mit Handbeatmungsbeutel, manuel- le Medikamentengabe mit Spritze). ■ Mitzuführendes medizinisches Equipment: – EKG-Monitor – Defibrillator bzw. externe Pacing- Möglichkeiten (bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen) – Transport-Respirator – EtCO2 (falls intubiert) – Pulsoxymetrie – nicht invasive RR-Messung (bei in- vasiver RR-Messung > Fixation des Transducers und Messung auf Brusthöhe des Patienten) – O2-Brille und Masken für die Applikation bei Spontanatmung – kompletter Handbeatmungsbeutel und Beatmungsmaske (inklusive O2-Reservoir und O2-Verbindungs- schlauch) – transportable Absaugvorrichtung inklusive Absaugkathetern unter- schiedlicher Größe – netzunabhängige Infusions- und Spritzenpumpen – Reanimationsbrett (bei sehr wei- cher Matratze) ■ Bei Kindern muss das medizinische Equipment die altersentsprechende Größe haben (v. a. bei Beatmungs- beuteln und Beatmungsmasken). Medizinische Geräte – Transportphase und Ankunfts-/Übergabephase ■ Mitgeführte medizinische Geräte und die Transport-Ausrüstung wer- den nicht auf dem Patientenbett transportiert. ■ Anschluss aller medizinischen Geräte (wenn immer möglich) an eine Stromquelle, zentrale O2-Quelle (und ggf. Druckluftquelle). ■ Gerätewechsel: Durchführung eines Re-Assessments zur Sicherstellung der kardiozirkulatorischen, respirato- rischen und neurologischen Funktio- nen durch Überprüfung der Einstel- lungen und Funktionen aller medizi- nischen Geräte. Betriebsinterne Checkliste Für die Erstellung betriebseigener Richt- linien bzw. die Entwicklung einer be- triebseigenen Checkliste gibt der Leitfa- den von Patientensicherheit Schweiz mit Blick auf medizinische Geräte undTrans- port-AusrüstungfolgendeOrientierungs- hilfe: ■ Geräte inklusive Stromkabel und Material vorhanden? – EKG-Monitore? – Pulsoxymetrie? Falls intubiert: EtCO2? – Beatmungsbeutel/-masken inkl. O2-Reservoir und O2-Verbindungs- schlauch (bei Kindern in altersge- rechten Größen)? – Netzunabhängige Infusions- und Spritzenpumpen? – Benötigter Defibrillator bzw. externe Pacing-Möglichkeiten? – Transportable Absaugvorrichtung inklusive Absaugschläuchen unter- schiedlicher Größe? – RR-Messgerät? – O2-Brille? – Brett für Herzdruckmassage? ■ Grenzwerte für Monitore und Beat- mungsgeräte definiert, eingestellt und überprüft? ■ Therapeutische Maßnahmen für die Über- und Unterschreitung der fest- gelegten Grenzwerte festgelegt? ■ MRI-taugliche Geräte/Transport- Ausrüstung nötig? ■ Notfall-Ausrüstung mit definiertem Standard an Medikamenten und Geräten vorhanden? ■ Genügend O2 vorhanden? ■ Funktionstüchtigkeit und Ladezu- stand aller Geräte überprüft? ■ Transportables Telefon und Notfall- nummern vorhanden? Für Abonnenten der Fachzeitschrift MTD steht der Leitfaden „Empfehlungen – Innerklinische Transporte kritisch kranker Patienten” (herausgegeben von Patien- tensicherheit Schweiz) im Exklusivbereich auf www.mtd.de zum Download bereit. Exklusiv: Zusatzinfos für Abonnenten Empfehlungen Transporte www.mtd.de/exklusiv Entdecken Sie die Hilfe dahinter. Wenn Sie UNICEF-Karten kaufen, schenken Sie Kindern Gesundheit. Durch die UNICEF-Kampagne „Wasser wirkt“ haben über 200.000 Kinder in sechs Ländern sauberes Trinkwasser und Zugang zu hygienischen Latrinen erhalten. Indem Sie UNICEF-Karten kaufen, helfen Sie, weitere Kinder mit dem Programm zu erreichen. Schreiben Sie UNICEF-Karten – Sie schenken damit Kindern eine gesunde Zukunft. www.unicef.de/karten ©Card:UNICEF,Photo:UNICEF/MLWB2006/Pirozzi

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