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MTDialog Juli 2015

96 MARKTPARTNER ARZT MTD 7/2015 Ärzte beurteilen ihre wirtschaftliche Lage positiv Die Stiftung Gesundheit ließ niederge- lassene Ärzte, Zahnärzte und Psycho- therapeuten zu ihrer wirtschaftlichen Lage und ihren künftigen Erwartungen befragen. Danach schätzen 34,9 Prozent der Befragten ihre wirtschaftliche Lage als gut, 52,1 Prozent als befriedigend und 13 Prozent als schlecht ein. Die Mehrheit mit 66,1 Prozent glaubt daran, dass sich im nächsten halben Jahr an der gegenwärtigen Lage nichts verändert. 21,7 Prozent erwarten eine ungünstigere Lage, 12,2 Prozent eine günstigere. Ein so positives Stimmungsbild gab es seit Beginn der halbjährlich vorgenomme- nen Erhebung im Jahre 2006 nicht. Bei der Differenzierung nach Berufen zeigen sich allerdings Unterschiede. Alle sind grundsätzlich positiver Stimmung. Besonders positiv ist sie allerdings bei den Zahnärzten; kaum einen Unterschied gibt es zwischen Haus- und Fachärzten. Von den niedergelassenen Hausärz- ten schätzen 37,7 Prozent die aktuelle wirtschaftliche Lage als gut ein, 50,1 Pro- zent sind zufrieden, während 12,1 Pro- zent die Lage als schlecht empfinden. Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate sind bei 10,7 Prozent gut, 65,2 Prozent erwarten Kontinuität und 24,1 Prozent schauen düster in die Zu- kunft. Im Vergleich zu den Hausärzten ist die Lage bei den Fachärzten noch etwas positiver. Zwar schätzen die Fachärzte die aktuelle Situation etwas negativer ein (30,7 % gut, 55,7 % stabil und 13,6 % schlecht), bei den Erwartungen an die nächsten sechs Monate jedoch zeigt sich etwas größerer Optimismus: 13,5 Pro- zent erwarten eine gute Entwicklung, 68,5 Prozent erwarten keineVeränderung, 18 Prozent sind negativ eingestellt. ‹ Rund 41 Prozent der Deutschen spre- chen nicht über das Thema Darmkrebs. Und fast die Hälfte der Bundesbürger schätzt ihr Wissen um die in Deutsch- land zweithäufigste Krebserkrankung als schlecht ein. Bei denjenigen, die das Thema von sich aus angehen, ist der Arzt der bevorzugte Ansprechpartner. Das zeigt die Umfrage „Darmkrebsvor- sorge 2015“ von Pentax Medical, für die 1.000 Bundesbürger vom Marktfor- schungsunternehmen Toluna online befragt wurden. Jährlich sterben etwa 26.000 Menschen in Deutschland an Darmkrebs. Dabei las- sen sich bei einer Früherkennung, bei- spielsweise durch eine Darmspiegelung, die meisten Darmkrebserkrankungen ver- hindern oder heilen. Doch fehlendes Wis- sen und die Angst vor der Untersuchung hält viele Deutsche von der Vorsorge ab. Außerdem genieren sich vier von zehn Bundesbürgern, über das Thema auch nur zu reden. Gerade einmal jeder Vierte spricht mit eng vertrauten Menschen über die Krankheit bzw. deren Vorsorge. 43 Prozent reden immerhin mit ihrem Arzt darüber, weitere 28 Prozent tun dies allerdings nur, wenn es sein muss, sie der Mediziner direkt darauf anspricht. Der Arzt ist somit der wichtigste Ratgeber zum Thema. 48 Prozent der Befragten geben an, sich schlecht mit dem Thema auszuken- nen. Die meisten von ihnen, weil sie nach eigenen Angaben keine Zeit oder Lust haben, sich darum zu kümmern. 9 Prozent fühlen sich zu jung dafür. 5 Prozent wollen über Darmkrebs oder Darmkrebsvorsorge gar nichts wissen. Darmkrebs ist Tabu-Thema Darmkrebsvorsorge 2015 Bevölkerungsbefragung 43 Prozent der Deutschen sprechen mit ihrem Arzt über das Thema Darmkrebs. Nein, ich spreche gar nicht darüber, das Thema ist mir unangenehm Nein, das Thema interessiert mich nicht 0% 20% 40% 60% Basis: Alle Befragten, N = 1.000. Sprechen Sie selbst über das Thema Darmkrebs? (Mehrfachnennungen) 43% Ja, mit meinem Partner/Partnerin 27% Ja, mit meinen nahen Verwandten (Eltern, Kinder…) 17% Ja, mit engen Freunden 15% Nein, nur wenn es sein muss, wenn z.B. der Arzt direkt fragt 28% 7% 6% Ja, mit meinem Arzt der Deutschen sprechen nicht selbst über das Thema Darmkrebs. 41Prozent Werden auch Sie zum Helfer. German Doctors e.V. Löbestr. 1a | 53173 Bonn www.german-doctors.de Spendenkonto IBAN DE12 5206 0410 0004 8888 80 BIC GENODEF1EK1 IBAN DE12 520604100004888880

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