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MTDialog Juli 2015

MARKTPARTNER MTD 7/201598 KRANKENHAUS/KASSEN Orpea-Gruppe kauft Celenus-Kliniken Die französische Orpea-Gruppe, ein Unternehmen im Pflegesektor (Alters- heime, Reha- und psychiatrische Klini- ken), hat die Celenus-Kliniken von der Beteiligungsgesellschaft Auctus Private Equity übernommen. Celenus ist nach eigenen Angaben mit einem Umsatz von 100 Mio. Euro Deutschlands drittgrößter privater Anbieter von Gesundheitsdienst- leistungen mit Schwerpunkt auf statio- näre und ambulante medizinische Reha- bilitation in den Bereichen Neurologie, Orthopädie, Kardiologie, Onkologie und Psychosomatik. 2010 gegründet, zählen zu Celenus derzeit 15 Kliniken mit rund 2.600 Betten. Zusammen mit der 2014 übernomme- nen Silver-Care-Gruppe ergänzt Celenus das von Orpea in Deutschland und in weiteren Ländern etablierte Angebot. Nach Abschluss der Transaktion wird die Orpea-Gruppe über 615 Einrichtun- gen mit knapp 61.000 Betten verfügen, wovon sich 46 Prozent (261 Einrichtungen mit 28.000 Betten) außerhalb Frank- reichs befinden (Belgien, Deutschland, Italien, Österreich, Schweiz, Spanien und Tschechische Republik). Das Netz- werk von Orpea in Deutschland umfasst Einrichtungen mit ca. 9.000 Betten. Für 2015 rechnet die Gruppe mit einem Umsatz von 2,36 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 21 Prozent ent- spräche. Die jüngste Akquisition passe zur internationalen Wachstumsstrate- gie, in allen Ländern Europas und anschließend in China ein vollständig integriertes Pflegedienstleistungsspek- trum für mittel- und langfristige Ver- weildauern zu schaffen. ‹ AOK zahlt Laser- und Radiofrequenztherapie Die AOK Niedersachsen hat einen spe- ziellen Vertrag zur Behandlung von Krampfadern mit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) abge- schlossen. Damit stehen den AOK-Ver- sicherten neben dem herkömmlichen Venen-Stripping bei dafür qualifizierten Ärzten auch die Laser- oder die Radio- frequenztherapie zur Verfügung. Die Vertragspartner reagieren auf einen wachsenden Versorgungsbedarf und den medizinischen Fortschritt. Die beiden Verfahren zeichneten sich durch ein geringeres Ausmaß des opera- tiven Eingriffes, ein kleineres Risiko von postoperativen Blutungen und Wundin- fektionen sowie in der Regel geringfügi- gere Beschwerden nach dem Eingriff aus. In Niedersachsen werden jährlich zwischen 35.000 und 40.000 Eingriffe an den oberflächlichen Venen bei Krampf- aderleiden durchgeführt. Bislang waren die beiden Behand- lungsmethoden reine Privatleistungen und für die Patienten mit beträchtlichen Kosten verbunden. Sie werden ambulant in der Regel unter örtlicher Betäubung vorgenommen. Die Krampfadern wer- den nicht entfernt, sondern je nach Verfahren mit einem Laserlicht oder Radiofrequenzwellen von innen ver- schlossen. Durch die Vorgabe von Pro- zess- und Qualifikationsanforderungen soll eine hohe Qualität dieser neuen Behandlungsmethoden sichergestellt werden. ‹ KASSEN

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