Falls Präqualifizierung fehlt, will DAK-Gesundheit ab Juni Kostenvoranschläge ablehnen

Falls Präqualifizierung fehlt, will DAK-Gesundheit Kostenvoranschläge ablehnen

(5.5.2017) Die DAK-Gesundheit weist Leistungserbringer aktuell darauf hin, dass sie vom 1. Juni 2017 an bei fehlender Präqualifizierung Kostenvoranschläge ablehnen wird. Im Abrechnungsverfahren würden direkt abgerechnete Abgaben der Hilfsmittel abgesetzt, für die keine Präqualifizierung vorliege. Ausdrücklich wird ergänzend mitgeteilt, dass seit dem 1. Januar 2017 die Präqualifizierung auch für Pflegehilfsmittel erforderlich ist. Um Ablehnungen und Absetzungen zu vermeiden, sollten Leistungserbringer überprüfen, ob sie für alle Versorgungsbereiche ihres Unternehmens und der Filialen präqualifiziert seien.

3Cert GmbH als neue Präqualifizierungsstelle benannt

3Cert GmbH als neue Präqualifizierungsstelle benannt

(5.5.2017) Der GKV-Spitzenverband hat die 3Cert GmbH (Castrop-Rauxel) als neue Präqualifizierungsstelle benannt. Sie bietet den Service für alle Versorgungsbereiche bis auf die Produktgruppe 13A (Hörhilfen) an. Damit sind mit Stand 20. März 2017 insgesamt 29 Präqualifizierungsstellen benannt.

Neue Empfehlungen zur Präqualifizierung

Neue Empfehlungen zur Präqualifizierung

(21.12.2016) Der GKV-Spitzenverband hat die Empfehlungen für eine einheitliche Anwendung der Anforderungen an eine ausreichende, zweckmäßige und funktionsgerechte Herstellung, Abgabe und Anpassung der Hilfsmittel nach § 126 Absatz 1 Satz 3 SGB V mit Wirkung zum 1. Januar 2017 zum siebten Mal fortgeschrieben. In dieser Fortschreibung erfolgten Ergänzungen von Produktuntergruppen sowie Umgruppierungen in einigen Versorgungsbereichen.
Weiterhin wurden die beruflichen Qualifikationen der fachlichen Leitungen in diversen Versorgungsbereichen ergänzt. Bezüglich der Anwesenheit der fachlichen Leitung erfolgte eine Klarstellung. Darüber hinaus wurde der Kriterienkatalog der o. a. Empfehlungen um die Anforderungen für die Präqualifizierung von vollstationären Pflegeheimen erweitert. Zudem wurden redaktionelle Korrekturen durchgeführt. Die durchgeführten Änderungen sind im Änderungsmodus kenntlich gemacht.
Die neuen Empfehlungen sind unter https://www.mtd.de/cms/index.php/mtd-service/praequalifizierungmtd/pq-dokumente abrufbar.

PQ-Stelle GZQ stellt Tätigkeit zum 1. März ein

PQ-Stelle GZQ stellt Tätigkeit zum 1. März ein

(16.2.2016) Nach Angaben des GKV Spitzenverbandes stellt die Präqualifizierungsstelle GZQ – Gesellschaft zur Zertifizierung von Qualität- und Umweltmanagement-Systemen in Saarbrücken ihre Tätigkeit zum 1. März ein. Damit gibt es dann noch 28 PQ-Stellen.

Präqualifizierungsempfehlungen fortgeschrieben

Präqualifizierungsempfehlungen fortgeschrieben

(26.1.2016) Der GKV-Spitzenverband hat die Empfehlungen zur Präqualifizierung mit Wirkung zum 1. Januar 2016 zum sechsten Mal fortgeschrieben. Da die Bestandsschutzregelung mit den Nachqualifizierungsmöglichkeiten für die fachlichen Leitungen am 31. Dezember 2015 endete, sind in den Empfehlungen (Präambel) alle dazu aufgeführten Regelungen entfernt worden. Mit der Löschung wird klargestellt, dass ab 1. Januar 2016 die fachlichen Leitungen die im Kriterienkatalog je Versorgungsbereich aufgeführten beruflichen/fachlichen Anforderungen erfüllen müssen.
Weiter wurde eine redaktionelle Korrektur im Kriterienkatalog dahingehend vorgenommen, dass als Nachweis der Erfüllung der gewerberechtlichen Voraussetzungen der Nachweis einer Approbation nicht möglich ist. Die neuen Empfehlungen sind in dieser Rubrik unter PQ-Dokumente abrufbar.

Apotheker gegen Präqualifizierungs-Pflicht im Hilfsmittelbereich

Apotheker gegen Präqualifizierungs-Pflicht im Hilfsmittelbereich

(4.11.2015) Die Hauptversammlung der deutschen Apotheker hat im Oktober beim Apothekertag in Düsseldorf gefordert, dass über rechtliche Änderungen Apotheker „allein aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation für die Versorgung Versicherter mit bestimmten Hilfsmitteln automatisch als geeignet gelten, ohne dass es eines gesonderten Nachweisverfahrens bzw. einer Bestätigung durch eine geeignete Stelle bedarf“. Der Gesetzgeber solle den GKV-Spitzenverband und die Spitzenorganisation der Apotheker beauftragen, in einer Vereinbarung die entsprechenden Hilfsmittel bzw. Hilfsmittelgruppen zu bestimmen. Zudem sollten bestehende Präqualifizierungen bei Übergang der Apotheke an neue Inhaber erhalten bleiben, sofern die Qualifikationen weiterhin in der Apotheke vorhanden seien. Zur Begründung heißt es, Apotheken nähmen eine Sonderstellung innerhalb der Hilfsmittel-Leistungserbringer ein. Mit über 20.000 Betriebsstätten deutschlandweit stellten sie die flächendeckende Versorgung mit Hilfsmitteln sicher. Deshalb sollten sie von der Verpflichtung freigestellt werden, für die Versorgung mit Hilfsmitteln, die z. B. im Rahmen der Therapie des insulinpflichtigen Diabetes erforderlich sind, „ein aufwändiges Präqualifizierungsverfahren durchzuführen bzw. einen zusätzlichen Eignungsnachweis zu erbringen“.

Nachqualifizierung im Bereich Dekubitus und Tracheostoma

Nachqualifizierung im Bereich Dekubitus und Tracheostoma

(9.6.15) Der GKV-Spitzenverband hat die seit dem 1. Januar 2011 geltenden Empfehlungen die Präqualifizierung mit Wirkung zum 1. Juli 2015 zum vierten Mal fortgeschrieben. Wesentlicher Fortschreibungsinhalt war die Aufnahme von weiteren Nachqualifizierungsmöglichkeiten für die fachliche Leitung für die Versorgungsbereiche 11 „Hilfsmittel gegen Dekubitus“ und Versorgungsbereich 12A „Hilfsmittel bei Tracheostoma“ in Verbindung mit Versorgungsbereich 27A „Sprechhilfen“. Weiter wurden einige redaktionelle Änderungen sowie Klarstellungen, z.B. zur Wiederaufbereitung von Medizinprodukten, zu der Definition des Neubetriebs und zu der Regelung zu öffentlichen Toiletten in den Empfehlungen aufgenommen. Die neuen Empfehlungen sind ab dem 1. Juli 2015 anzuwenden.

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