(MTD 1/2020) IQVIA-Analyse des Tracheotomiebedarfs

Produkte mit Cuff dominieren

Während der Umsatz mit Tracheotomieprodukten in Apotheken zurückgeht, kann er in Akutkliniken um 3,8 Prozent auf 15,5 Mio. Euro zulegen. Beim Absatz geht der Trend hier um 4,6 Prozent nach oben.

Dies geht aus einer Analyse des Beratungsunternehmens IQVIA auf Basis der Berichte IMS Krankenhausindex DKM und IMS PharmaScope hervor, die für MTD erstellt worden ist. Grundlage sind jeweils Zwölf-Monats-Zeiträume von Oktober 2018 bis September 2019.

In Akutkliniken dominieren Tracheotomietuben/-kanülen und Sets mit Cuff sowohl beim Umsatz (66 %) als auch beim Absatz (73,6 %). Der Umsatz konnte um 6,2 Prozent auf 10,2 Mio. Euro zulegen, der Absatz um 5,5 Prozent auf 355.000 Einheiten. Bei den Produkten ohne Cuff ging es beim Umsatz um 8,7 Prozent auf 2,7 Mio. Euro und beim Absatz um 2,2 Pro­zent auf ca. 101.000 Einheiten aufwärts. Dritte große Gruppe sind Tracheotomieeinführsets mit 2,2 Mio. Euro (–10,7 %) und knapp 19.000 Einheiten (–2,5 %).

Die Top-5-Hersteller vereinen einen Umsatzanteil von zusammen über 92 Prozent: Teleflex, Tracoe, Medtronic, Cook und Smiths Medical/Medex.

Apotheken-Markt schrumpft

In dem wesentlich kleineren Apotheken-Markt dominieren die Lieferanten Teleflex, Fresenius Kabi, Fahl, B. Braun und Servona. Das Umsatzvolumen ging in den zwölf Monaten deutlich um 16,1 Prozent auf 370.000 Euro zurück. Nach Umsatz sind Anästhesie-Trachealtuben und Tracheotomietuben/-sets die Schwerpunkte, nach Packungen sind es Absaugkatheter (s. Grafik). Bis auf die Anästhesie-Trachealtuben (+6,2) vermelden die anderen Bereiche alle zweistellige Rückgänge.

Weitere Infos: Dr. Gisela Maag, IQVIA Commercial GmbH & Co. OHG, Tel. 0 69/66 04-48 88, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dieser Artikel wurde in der Fachzeitschrift MTDialog 1/2020 (MTD-Verlag) veröffentlicht – mit weiterer Grafik auf Seite 51.
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