(MTD 11/2016) Azh-Markttrend

Ein Auf und Ab

Der Abrechnungs- und IT-Dienstleistungsspezialist Azh untersucht in seiner halbjährlichen Marktanalyse die Entwicklung der Abrechnungsdaten von Sanitätshäusern und Orthopädietechnikern. Grundlage stellen Abrechnungsdaten aus über 1.100 deutschen Sanitätshäusern und Orthopädietechnik-Firmen dar. Durch den direkten Vergleich mit den entsprechenden Daten aus dem 1. Halbjahr 2015 wird der aktuelle Markttrend generiert.

Diese prozentualen Werte werden in der bundesweiten Analyse betrachtet und ermöglichen Sanitätshäusern und Orthopädietechnikern, die eigenen Daten im regionalen und nationalen Vergleich zu bewerten:

  • Anzahl der Verordnungen pro Abrechner
  • Krankenkassenumsatz
  • Rezeptwerte

Weniger Verordnungen, höherer Rezeptwert

Das 1. Halbjahr 2016 weist, wie bereits der Vorjahreszeitraum, große regionale Unterschiede auf. Bundesweit ist die Zahl der Verordnungen pro Betrieb nach dem deutlichen Anstieg im Jahr 2015 (8,7 %) um 2 Prozent leicht zurückgegangen, während das Brutto pro Abrechnungskunde (+0,7 %) und der Rezeptwert (+2,7 %) einen leichten Anstieg verzeichnen konnten.

Unterschiedliche Trends in den Bundesländern

Auf die einzelnen Bundesländer heruntergebrochen gibt es deutliche Unterschiede, sowohl bei der Anzahl der Verordnungen und dem Krankenkassenumsatz als auch bei den Rezeptwerten. Diese teilweise starken Differenzen sind auf regionalspezifische Preisverhandlungen, das unterschiedliche Verordnungsverhalten und individuelle Veränderungen bei einzelnen Betrieben zurückzuführen. Bei den ermittelten Daten handelt es sich um Durchschnittswerte der jeweiligen Bundesländer.

Die Azh GmbH zählt mit mehr als 21.000 Kunden zu den bundesweit führenden Abrechnungs- und IT-Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitswesen. Seit über 30 Jahren ist sie spezialisiert auf die komplette Abrechnung von Leistungen und Rezepten mit gesetzlichen Krankenkassen, Pflegekassen, sonstigen Sozialversicherungsträgern sowie Privatpatienten.