Sani-Welt

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Eine 2+ für die Inko-Versorgung

(07/2019) Die AOK Baden-Württemberg hat erstmals eine Versichertenbefragung für die Versorgung mit aufsaugenden Inkontinenzartikeln durchgeführt. Im Auftrag der Krankenkasse befragte ein Meinungsforschungsinstitut insgesamt 725 Versicherte im ambulanten und im stationären Bereich. Die Befragten bewerten die Versorgung im Schnitt mit 1,8 auf einer Skala von 1 (= absolut überzeugt) bis 5 (= völlig unzufrieden). Die Befragung differenziert auch nach Leistungserbringern. Dabei schneiden Apotheken, Sanitätshäuser und Homecare-Dienstleister in einigen Punkten recht ähnlich, in anderen aber auch mit deutlichen Unterschieden ab. Die AOK Baden-Württemberg hat in diesem Produktbereich insgesamt 1.600 Vertragspartner.

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Eine Menge Holz!

(06/2019) Das Thema „Hygienemanagement“ gewinnt auch im Sanitätshaus rapide an Bedeutung. Der Grund liegt in der überall gegen­wärtigen MRSA-Problematik. Welche zentralen Punkte ein wirksames Hygienemanagement umfasst, beschrieb anlässlich der Fachmesse Expolife in Kassel Dr. Helge Hanitzsch (Sanitätshaus Dr. Hanitzsch, Dresden).

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Die DAkkS schwingt den Taktstock

(05/2019)Die Präqualifizierungslandschaft ist infolge des HHVG in Bewegung. Viele Fragen rund um das Thema Präqualifizierung und die Gültigkeit entsprechender Zertifikate beschäftigen viele Leistungserbringer. Jörn Mohaupt und Monika Käßmann von MDC (Medical Device Certification GmbH) lieferten auf der Fachmesse Expolife in Kassel detaillierte Informationen, wie die Präqualifizierungsreise weitergeht.

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Die Ausschreibungs-Party ist vorbei

(04/2019) Seit Inkrafttreten des HHVG im April 2017 sorgte das Thema Ausschreibungen in der Hilfsmittelbranche erst recht für Unruhe und Ärger. Am Ende lagen die Krankenkassen mit fast jedem im Clinch. Kurz vor Weihnachten 2018 gelang Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dann der mediale Coup. Er kündigte an, dass der Gesetzgeber die Ausschreibungsoption des § 127 Abs. 1 SGB V zeitnah kippen werde. Im Gefolge des Gesetzgebungsverfahrens zum TSVG (Terminservice- und Versorgungsgesetz) ist dies nun überraschend schnell gelungen. Am 14. März hat der Deutsche Bundestag mit der Verabschiedung des TSVG auch das Ende der Hilfsmittelausschreibungen besiegelt. Das Gesetz soll voraussichtlich Anfang Mai in Kraft treten.

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Smart und effektiv

(03/2019) Jeder fünfte Deutsche ist über 65 Jahre alt1. Die Auswirkungen des demografischen Wandels machen sich vor allem durch eine wachsende Zahl an Pflegebedürftigen bemerkbar. Im Zuge dessen steigt der Bedarf an digitalen Lösungen für ein selbstbestimmtes Leben. Bei der Entwicklung neuer Technologien in Form von Assistenzsystemen sollten zu jeder Zeit die Steigerung von Sicherheit und Selbstständigkeit der Zielgruppe im Vordergrund stehen. Neben den Fachkräften profitieren auch die pflegenden Angehö­rigen von dem technischen Fortschritt. Vor allem Senioren und Demenzpatienten dienen sogenannte Assistenzsysteme als Alltagshilfe.

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Verbot von Hilfsmittel-Ausschreibungen

(02/2019) Weil die Vorgaben durch das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz nicht eingehalten wurden, will der Gesetzgeber im Rahmen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes Hilfsmittel-Ausschreibungen verbieten. Darüber hinaus soll auch Open-House-Verträgen ein Riegel vorgeschoben werden. Erwartungsgemäß gibt es unterschiedliche Reaktionen von Leistungserbringern und Herstellern auf der einen und Krankenkassen auf der anderen Seite.

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Wie kommt ein Produkt ins Hilfsmittelverzeichnis?

(01/2019) Das Hilfsmittelverzeichnis ist vor allem auch für die Hersteller von Hilfsmitteln ein entscheidendes Nachschlagewerk. Zwar handelt es sich nicht um eine Positivliste von Produkten, die von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert werden, gleichwohl ist eine Listung enorm wichtig für die erfolgreiche Vermarktung eines Hilfsmittels. Wie ein Produkt den Weg ins Hilfsmittelverzeichnis findet, darüber informierte anlässlich der Rehacare Olaf Meyer von der BEO MedConsulting Berlin. Das Dienstleistungsunternehmen bietet Herstellern und Importeuren Hilfe zur Listung ihrer Produkte an.

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Hilfsmittel-Hersteller und Leistungserbringer müssen sich rüsten

(12/2018)Am 26. Mai 2017 trat die EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) in Kraft, bis zum 26. Mai 2020 müssen viele ihrer Bestimmungen umgesetzt sein. Produkte, die nach der bislang noch geltenden RL 93/42/EWG in Verkehr gebracht wurden, dürfen noch bis zum 25. Mai 2025 auf dem Markt bereitgestellt oder in Betrieb genommen werden. „Vorbereiten muss man sich aber unbedingt jetzt!“, war die eindeutige Botschaft des MDR-Seminars von Beo Berlin. Voll betroffen sind auch Orthopädie- und Rehatechniker sowie Orthopädieschuhmacher. Denn sie müssen nicht nur die Vorgaben für Händler erfüllen, sondern gelten bei der Fertigung individueller Hilfsmittel auch als Hersteller.

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Das HHVG hat Nachbesserungsbedarf

(11/2018) Beim Hilfsmittel-Forum des BVMed im Rahmen der Düsseldorfer Rehacare-Messe stand eine Podiumsdiskussion unter Moderation von Rechtsanwältin Bettina Hertkorn-Ketterer mit Teilnehmern aus der Politik, Vertretern der Leistungserbringer, Betroffenenverbände und der Krankenkassen im Mittelpunkt. Dabei wurden die unterschiedlichen Positionen deutlich. Der Forderung nach weitreichenden Korrekturen des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG) will die Politik aber offensichtlich nicht nachkommen. Eröffnet wurde die Diskussion durch ein Statement von Andreas Brandhorst vom Gesundheitsministerium.

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Behörde prüft Beschwerden

(10/2018) Im Jahresbericht 2017 unterstreicht das Bundesversicherungsamt erneut seine bekannten Positionen hinsichtlich der Hilfsmittelversorgung: keine Open-House-Verträge, keine Ausschreibungen von Hilfsmittelbereichen mit hohem Dienstleistungsanteil, mindestens 50 Prozent Gewichtung von Qualitätsaspekten bei Ausschreibungen und keine Einschaltung von Leiharbeitnehmern bei der Bearbeitung von Hilfsmittelanträgen.

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Die Sanitätshäuser sind Spezialisten in Gesundheitsfragen

Für die meisten Verbraucher sind die Sanitätshäuser eher eine Terra incognita. Dabei ist die Branche bedeutender, als man es sich gemeinhin vorstellt. Schätzungsweise setzen die Sanitätshäuser mit ihren knapp 2.500 Standorten und mehr als 40.000 Mitarbeitern jährlich rund vier Mrd. Euro um.

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Kassen unterschreiten öfter mal die rote Linie

(09/2018) Seit 2007 das GKV Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG) eingeführt wurde und 2009 das Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstruktur in der GKV (GKV-OrgWG), hat sich in der Hilfsmittelbranche viel geändert. Das ernüchternde Resümee: Für die Patienten hat sich dadurch nichts verbessert.

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Sanitätshäuser, Gesundheitsunternehmen, Hilfsmittel
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Interessante Spielwiese für Sanitätshäuser

(08/2018) Neue Zielgruppen erkennen und offensiv erschließen. Das ist eine zentrale Herausforderung für Gesundheitsunternehmen im Hilfsmittelbereich. Das Know-how ist da, es muss also nur entsprechend fachlich gut verpackt angeboten werden. Ein interessantes Feld ist hier das „Betriebliche Gesundheitsmanagement“. Wie es geht, erklärte anlässlich der OTWorld in Leipzig Christian Weyer, Bereichsleiter Gesundheitsmanagement bei Bauerfeind.

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Cheftagung, Sanitätshaus, Digitalisierung
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Cheftagung von Sanitätshaus Aktuell: Die Branche im digitalen Wandel

(04/2018)  Die Cheftagung von Sanitätshaus Aktuell am 7. März in Hamburg stand unter dem Schwerpunkt Digitalisierung. „Den digitalen Wandel gestalten“, so das Motto eines Dossiers vom Bundeswirtschaftsministerium, könnte auch als Slogan für die Mitglieder der Sanitätshaus-Gruppe dienen, meinte Vorstandschef Ben Bake.

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Pflegeheim, Pflegedienst, Pflege, Versorgung
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Pflege-Qualitätsbericht des MDS: Verbesserungen, aber auch Mängel

(03/2018)  Viele Pflegeheime und ambulante Pflegedienste erfüllen die Anforderungen an eine gute Pflege. Aber es gibt weiterhin Verbesserungsbedarf. Das ist das Ergebnis des 5. MDS-Pflege-Qualitätsberichts, der im Februar vom GKV-Spitzenverband und vom Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) vorgestellt wurde.

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Kassenseite, Praxis, HHVG,RehaVital
Foto: Ralf Kaspar Kemmerling

HHVG in der Praxis: Es klemmt an allen Ecken und Enden

(02/2018) Nicht gut zu sprechen ist die RehaVital auf den bislang von Kassenseite praktizierten Umgang mit dem HHVG im Versorgungsalltag. RehaVital-Geschäftsführer Ralf Kaspar Kemmerling nimmt im Gespräch mit MTD kein Blatt vor den Mund und attestiert den Kassen nicht weniger als Desinteresse und Hinhaltetaktik, was eine modifizierte Vertrags- und damit auch Versorgungs-Kultur im Geiste des HHVG angeht. Ein HHVG II ist für die RehaVital nicht Kür, sondern Pflicht.

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Millionenschaden, Teststreifen, Blutzucker, Streifen
Prof. Burchert errechnete einen zweistelligen Millionenschaden für die GKV

Millionenschaden durch Schwarzmarkt mit Teststreifen

(01/2018) Blutzuckerteststreifen sind ein wichtiges Instrument für einen insulinpflichtigen Diabetiker, um im Rahmen des Therapie-Selbstmanagements permanent den Blutzuckerwert zu kontrollieren.

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