Sani-Welt

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2. BIV-Betriebsbefragung: Umsatzeinbrüche und Versorgungsengpässe

(07/2020) Die zweite Befragung des Bundesinnungsverbands für Orthopädie-Technik (BIV-OT) zu den „Corona-Auswirkungen 2020“ unter Mitgliedsbetrieben ergab im Mai: Die für die Patientenversorgung notwendige Verfügbarkeit von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) hat sich deutlich verbessert, allerdings erleben die Unternehmen fortlaufend hohe Umsatz- sowie Auftragseinbrüche.
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Es gilt der Vertrag bei Nicht-Abholung von Hilfsmitteln

(06/2020) von RA Torsten Bornemann,
Goßens Rechtsanwälte/Berlin

Wer übernimmt die Kosten, wenn ein Hilfsmittel nicht abgeholt wird? Im Versorgungsalltag sind die Betriebe immer wieder einmal mit dieser Frage konfrontiert; nicht jede Krankenkasse zeigt hier Entgegenkommen. Ein Urteil des Sozialgerichts Lüne­burg stärkt nochmals die Rechte der Leistungserbringer.

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Bettina Hertkorn-Ketterer entfachte ein Feuerwerk an wichtigen Informationen für Hilfs­mittel-Leistungs­erbringer.

Die Hilfsmittelversorgung im Umbruch

(05/2020) Mit der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) und den Hilfsmittel-Verträgen nach dem Terminservice- und Versorgungs­gesetz (TSVG) standen zwei aktuelle Themenkomplexe auf der Tagesordnung eines Hilfsmittel-Seminars, das der MTD-Verlag im Rahmen der Winterseminare in Hannover, Köln und Stuttgart anbot. Referentin war Rechtsanwältin Bettina Hertkorn-Ketterer aus Bonn. Teil I der MTD-Berichterstattung in der April-Ausgabe befasste sich mit den neuen Anforderungen, die sich aus der MDR für die Leistungserbringer in der Hilfsmittelversorgung ergeben. Teil II in dieser Ausgabe informiert über das Vertragsgeschehen mit den Krankenkassen und gibt Praxistipps für die Umsetzung.

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Die Aufgaben der MDR für Sanitätshäuser

(04/2020) Mit der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) und den Hilfsmittel-Verträgen nach dem Terminservice- und Versorgungs­gesetz (TSVG) standen zwei aktuelle Themenkomplexe auf der Tagesordnung eines Hilfsmittel-Seminars, das der MTD-Verlag im Rahmen der Winterseminare in Hannover, Köln und Stuttgart angeboten hatte. Referentin war Rechtsanwältin Bettina Hertkorn-Ketterer aus Bonn. Teil I der MTD-Berichterstattung befasst sich mit den neuen Anforderungen, die sich aus der MDR für die Leistungserbringer in der Hilfsmittelversorgung ergeben. Teil II in der Mai-Ausgabe informiert über das Vertragsgeschehen mit den Krankenkassen und gibt Praxistipps für die Umsetzung.

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Gut gebettet

(03/2020) Rundum zufrieden sind die Versicherten der AOK Plus, die in den vergangenen Jahren mit einem Pflegebett versorgt worden sind. Die Dienstleistung der Leistungserbringer schneidet in einer Befragung zur Qualitätssicherung mit einer Durchschnittsnote von 1,26 leicht besser ab als die Qualität des Pflegebettes mit 1,32. Die AOK Plus selber sieht nach Auswertung der Daten vor allem in den Feldern Übergabe einer Gebrauchsanweisung und Einweisung in den Gebrauch des Bettes etwas Nachholbedarf – vor allem im Hinblick auf die Erläuterung von möglichen Gefahren im Umgang mit dem Pflegebett. Dies ergibt eine MTD-Analyse der Auswertung der AOK Plus.

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Rechtlich brennt es an vielen Ecken

(02/2020) Eigentlich sollte mit dem HHVG (Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung ) und dem TSVG (Terminservice- und Versorgungsgesetz) alles einfacher werden. Doch die reale Welt der Vertragsverhandlungen im Hilfsmittelbereich zeigt mehr und mehr scharfe, schmerzende Risse. Einige Krankenkassen spielen va banque im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und loten aus, wie weit sie – ohne sich die Finger zu verbrennen – verhandlungstechnisch gehen können. Der Jurist Jörg Hackstein (Hartmann Rechtsanwälte) zückt im Gespräch mit der MTD-Redaktion deshalb gleich mehrere gelbe und rote Karten.

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Bei Fristen und Rechtsweg nun mehr Klarheit

(01/2020) Seit Ende 2017 haben die Akteure in der Hilfsmittelversorgung auf die mit dem Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) angekündigte Verfahrensordnung zum Hilfsmittelverzeichnis gewartet. Nun wurde die Veröffentlichung durch den GKV-Spitzenverband (Spitzenverband Bund der Krankenkassen) auf dem Qualitätsforum des QVH am 14. November 2019 bekannt gegeben.

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Foto: Bundesinnungsverband für Orthopädie.Technik

Große Betriebe werden mehr und größer

(12/2019) Die Konzentration in der Orthopädietechnik-Branche setzt sich fort, gleichzeitig wächst die Gesamtzahl der Beschäftigten. Doch auch mittlere Betriebe und Kleinstfirmen wissen am Markt zu punkten. Dies geht aus einer MTD-Analyse der im Oktober veröffentlichten Handwerkszählung 2017 des Statistischen Bundesamtes hervor.

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G-BA-Prüfverfahren gewinnen an Gewicht

(11/2019) Der Artikel gibt einen Überblick zur Entwicklung und zum aktuellen Sachstand, wie Hilfsmittel Kassenleistung werden und ins Hilfsmittelverzeichnis kommen. Gleichzeitig beleuchtet er als Bericht aus der Praxis ein abgeschlossenes Prüfverfahren näher. Konkret geht es um CPM-Schienen.

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Foto: Invacare

Tipps für die Genehmigung von Hilfsmitteln

(10/2019) Ein teureres Hilfsmittel wird in einer speziellen Ausführung vom Patienten dringend benötigt. Alltag für den Versorgungsspezialisten ist aber, dass die zuständige Krankenkasse es nicht bewilligen will. Der Grund liegt häufig in ungenügenden Anträgen bzw. Kostenvoranschlägen. Nina Sörensen, Hilfsmittelberaterin und Kundentrainerin bei der Fa. Invacare, gibt fünf Tipps, was bei Versorgungsanträgen beachtet werden sollte, damit sie von der Kasse genehmigt werden.

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Folgekosten vermeiden – das beste Argument für hochwertige Hilfsmittel

(10/2019) Faktum ist, dass die Hilfsmittel der Bereich sind, bei dem die Krankenkassen am leichtesten einsparen können. Sei es durch Preisdruck oder Versorgungsablehnungen. Es gibt aber Möglichkeiten, dem durch Argumente entgegenzutreten. Nötig ist dafür das Wissen über die Leistungsfinanzierung und die Organisationsstrukturen der gesetzlichen Krankenkassen.

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EU-Kommission will Hilfsmittel-Ausschreibungen

(09/2019) Wenn es nach der EU-Kommission geht, muss die Bundesregierung das Verbot öffentlicher Vergabeverfahren für medizinische Hilfsmittel wieder aufheben. Das Bundesgesundheitsministerium teilt die Ansicht der EU-Kommission nicht. Auf Anfrage der MTD-Redaktion teilte eine Sprecherin mit, das Ministerium sei nach wie vor der Auffassung, „dass das Verbot der Ausschreibungen notwendig ist, um die Versorgung der Patientinnen und Pati­enten mit hochwertigen Hilfs­mitteln sicher­stellen zu können“.

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Eine 2+ für die Inko-Versorgung

(07/2019) Die AOK Baden-Württemberg hat erstmals eine Versichertenbefragung für die Versorgung mit aufsaugenden Inkontinenzartikeln durchgeführt. Im Auftrag der Krankenkasse befragte ein Meinungsforschungsinstitut insgesamt 725 Versicherte im ambulanten und im stationären Bereich. Die Befragten bewerten die Versorgung im Schnitt mit 1,8 auf einer Skala von 1 (= absolut überzeugt) bis 5 (= völlig unzufrieden). Die Befragung differenziert auch nach Leistungserbringern. Dabei schneiden Apotheken, Sanitätshäuser und Homecare-Dienstleister in einigen Punkten recht ähnlich, in anderen aber auch mit deutlichen Unterschieden ab. Die AOK Baden-Württemberg hat in diesem Produktbereich insgesamt 1.600 Vertragspartner.

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Eine Menge Holz!

(06/2019) Das Thema „Hygienemanagement“ gewinnt auch im Sanitätshaus rapide an Bedeutung. Der Grund liegt in der überall gegen­wärtigen MRSA-Problematik. Welche zentralen Punkte ein wirksames Hygienemanagement umfasst, beschrieb anlässlich der Fachmesse Expolife in Kassel Dr. Helge Hanitzsch (Sanitätshaus Dr. Hanitzsch, Dresden).

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Die DAkkS schwingt den Taktstock

(05/2019)Die Präqualifizierungslandschaft ist infolge des HHVG in Bewegung. Viele Fragen rund um das Thema Präqualifizierung und die Gültigkeit entsprechender Zertifikate beschäftigen viele Leistungserbringer. Jörn Mohaupt und Monika Käßmann von MDC (Medical Device Certification GmbH) lieferten auf der Fachmesse Expolife in Kassel detaillierte Informationen, wie die Präqualifizierungsreise weitergeht.

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Die Ausschreibungs-Party ist vorbei

(04/2019) Seit Inkrafttreten des HHVG im April 2017 sorgte das Thema Ausschreibungen in der Hilfsmittelbranche erst recht für Unruhe und Ärger. Am Ende lagen die Krankenkassen mit fast jedem im Clinch. Kurz vor Weihnachten 2018 gelang Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dann der mediale Coup. Er kündigte an, dass der Gesetzgeber die Ausschreibungsoption des § 127 Abs. 1 SGB V zeitnah kippen werde. Im Gefolge des Gesetzgebungsverfahrens zum TSVG (Terminservice- und Versorgungsgesetz) ist dies nun überraschend schnell gelungen. Am 14. März hat der Deutsche Bundestag mit der Verabschiedung des TSVG auch das Ende der Hilfsmittelausschreibungen besiegelt. Das Gesetz soll voraussichtlich Anfang Mai in Kraft treten.

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Smart und effektiv

(03/2019) Jeder fünfte Deutsche ist über 65 Jahre alt1. Die Auswirkungen des demografischen Wandels machen sich vor allem durch eine wachsende Zahl an Pflegebedürftigen bemerkbar. Im Zuge dessen steigt der Bedarf an digitalen Lösungen für ein selbstbestimmtes Leben. Bei der Entwicklung neuer Technologien in Form von Assistenzsystemen sollten zu jeder Zeit die Steigerung von Sicherheit und Selbstständigkeit der Zielgruppe im Vordergrund stehen. Neben den Fachkräften profitieren auch die pflegenden Angehö­rigen von dem technischen Fortschritt. Vor allem Senioren und Demenzpatienten dienen sogenannte Assistenzsysteme als Alltagshilfe.

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Verbot von Hilfsmittel-Ausschreibungen

(02/2019) Weil die Vorgaben durch das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz nicht eingehalten wurden, will der Gesetzgeber im Rahmen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes Hilfsmittel-Ausschreibungen verbieten. Darüber hinaus soll auch Open-House-Verträgen ein Riegel vorgeschoben werden. Erwartungsgemäß gibt es unterschiedliche Reaktionen von Leistungserbringern und Herstellern auf der einen und Krankenkassen auf der anderen Seite.

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Wie kommt ein Produkt ins Hilfsmittelverzeichnis?

(01/2019) Das Hilfsmittelverzeichnis ist vor allem auch für die Hersteller von Hilfsmitteln ein entscheidendes Nachschlagewerk. Zwar handelt es sich nicht um eine Positivliste von Produkten, die von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert werden, gleichwohl ist eine Listung enorm wichtig für die erfolgreiche Vermarktung eines Hilfsmittels. Wie ein Produkt den Weg ins Hilfsmittelverzeichnis findet, darüber informierte anlässlich der Rehacare Olaf Meyer von der BEO MedConsulting Berlin. Das Dienstleistungsunternehmen bietet Herstellern und Importeuren Hilfe zur Listung ihrer Produkte an.

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Hilfsmittel-Hersteller und Leistungserbringer müssen sich rüsten

(12/2018)Am 26. Mai 2017 trat die EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) in Kraft, bis zum 26. Mai 2020 müssen viele ihrer Bestimmungen umgesetzt sein. Produkte, die nach der bislang noch geltenden RL 93/42/EWG in Verkehr gebracht wurden, dürfen noch bis zum 25. Mai 2025 auf dem Markt bereitgestellt oder in Betrieb genommen werden. „Vorbereiten muss man sich aber unbedingt jetzt!“, war die eindeutige Botschaft des MDR-Seminars von Beo Berlin. Voll betroffen sind auch Orthopädie- und Rehatechniker sowie Orthopädieschuhmacher. Denn sie müssen nicht nur die Vorgaben für Händler erfüllen, sondern gelten bei der Fertigung individueller Hilfsmittel auch als Hersteller.

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